Chauvi-Preis geht an Philipp Gut

Der von der JUSO Schweiz 2016 erstmals vergebene Chauvi-Preis für besonders sexistische, herablassende oder dumme Chauvinisten geht an „Weltwoche“-Journalist Philipp Gut. Gut erzielte in einem öffentlichen Voting drei Viertel der Stimmen.

Der stellvertretende Chefredaktor der „Weltwoche“ Philipp Gut setzte sich im vom 12.-26. Mai dauernden öffentlichen Online-Voting deutlich gegen „SonntagsZeitung“-Journalistin Bettina Weber (15 Prozent) und die SRF-„Arena“ um ihren Moderator Jonas Projer durch (10 Prozent). Am Voting beteiligten sich 543 Personen aus der ganzen Schweiz.

Gut wird für seinen Artikel in der „Weltwoche“ vom 25. Februar 2016 ausgezeichnet, in dem er rückständigste Geschlechter-Bilder propagierte, Frauen* pauschal als dümmer bezeichnete und Homosexuelle diffamierte. Den ersten Pokal für „sexistische Kackscheisse“ wird die JUSO Philipp Gut am Mittwoch übergeben.

„Der erste Chauvi-Preis ist ein grosser Erfolg“, kommentiert Virginia Koepfli, Verantwortliche für Gleichstellung in der JUSO-Geschäftsleitung. „Sexismus und Diskriminierung gehören heute nach wie vor zur Tagesordnung. Darauf aufmerksam zu machen, ist der erste Schritt zur Änderung. Deshalb werden wir den Chauvi-Preis aus 2017 vergeben.“

 

Weitere Informationen:

Fabian Molina, Präsident JUSO Schweiz, 079 781 12 28

Virginia Koepfli, Mitglied Geschäftsleitung JUSO Schweiz, Ressort Gleichstellung, 078 633 83 17

Kommentare sind geschlossen.