Kommentiert von Milan Flury (nicht überprüft) am 19. Februar 2010 - 16:43
Der Punkt mit den Rassen/Bevölkerungsgruppen ist ja meiner Ansicht nacht nicht wirklich Kritikpunkt von Herrn Näf und Co. Anstatt dauern zu lamentieren, dass es Psychos gibt die wegen den bösen Spielen durchdrehen, würden Sie besser endlich versuchen dafür zu sorgen, dass die Alterseinschränkung beim Kauf auch konsequent umgesetzt wird. Ein Spiel für Erwachsene ist für Erwachsene und Punkt (16 Jahre ist meiner Ansicht nach zu tief!). Hier sind Politik und Eltern gefragt. Wer sich nicht mit seinem Nachwuchs beschäftig, keinen Schimmer hat, was die Kids so treiben und dann nicht schnallt der Sohnemann seit Monaten Deppro drauf ist und womöglich nächstens durchdreht, soll bitte nachher nicht bei allen anderen die Schuld suchen. Ich bin damit einverstanden, dass ein Spiel, oder auch ein x-beliebiges anderes Medium vielleicht der Auslöser für irgendetwas sein kann, aber schlussendlich ist das Problem trotzallem ein persönliches, familiäres und gesellschaftliches.
Wenn es möglich ist, bereits in der Schule gewisse Themen bezüglich elektronischer Medien und ganz allgemein Internet und Co. anzusprechen umso besser. Aber ich lasse mir mit 34 Jahren nicht vorschreiben welche Spiele ich zu spielen habe und welche nicht, nur weil es anscheinend Leute gibt, die nicht gucken was Ihre Kinder für Medien konsumieren.
Übrigens ist das Argument von wegen, dass Killer-Spiele = Auslöser für Amokläufer mehr als gummig. Ich behaupte jetzt mal, dass wahrscheinlich gute 70% aller männlichen Jugentlichen irgendwann einmal einen Shooter gezockt haben. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit auch ziemlich hoch, dass man bei einem jugentlichen Amokläufer irgendeinen Shooter in seiner Spielesammlung findet...
Aber egal, ich hoffe die Petition bringt etwas!
Der Punkt mit den