Geschätztes

Geschätztes Initiativkomitee Eine kontroverse Auseinandersetzung mit Löhnen und Gehältern mag durchaus angebracht sein, auf politischem Parkett Einfluss zu nehmen wohl auch. Jedoch löst die 1:12 Initiative – gemäss Initiativtext – keines der skizzierten Probleme. So gibt es einige Punkte zu bedenken: 1. Der Staat hat keine Legitimation, die Salärliste eines Unternehmens einzusehen. Er kann somit die gewünschte Kennzahl ohne massive Eingriffe in die Privatsphäre eines jeden Arbeitnehmers – oder KMU- gar nicht kontrollieren. 2. Die Definition „Unternehmen“ ist unpräzise. Ist die juristische Einheit gemeint oder der Konzern? Egal wie diese Definition lautet, eine Umgehungsmöglichkeit existiert. 3. Eine so fixierte Relation zwischen minimalem und maximalem Lohn lässt kein Spielraum für situationsangepasste Lösungen – z.B. Lohnverzicht des Managements (Maximallohn für Angestellte demensprechend 0?). 4. Wieso soll ich mir als Arbeitgeber und Eigentümer einer Unternehmung nicht ein höheres Gehalt auszahlen? Gerne lasse ich diese Punkte auch kritisch von Euch kommentieren.

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