Kommentiert von Gast (nicht überprüft) am 9. Oktober 2009 - 12:57
Ich gehe nur auf den letzten Punkt Deines Kommentars ein. Die juristische Umsetzung ist eine technische Frage und es würde wohl zu weit gehen, darauf einzugehen.
Ich werde Dir daher mal eine kleine Geschichte erzählen. Ich habe lange Zeit in Brasilien gelebt und mich darüber aufgeregt, dass reiche Brasilianer Ihren Hausangestellten kein Salär bezahlten, mit der Begründung, sie würden ihren ja bereits Mahlzeit und ein Dach über dem Kopf gewähren (also Sklavenarbeit).
Wir sind hier zwar nicht in Brasilien, doch die Frage ist eigentlich dieselbe: „Wie weit darf in unserer Gesellschaft ein Manager (nicht gleich Unternehmer) ein „opportunistisches Schwein“ sein?“
Gemäss Deiner Aussage, gibt es da eigentlich keine Grenzen.
Die Frage ist nun, wie weit ist diese Gesellschaft bereit, „opportunistische Schweine“ zu tolerieren.
Man könnte natürlich auf Deine Stellungnahme eingehen und sagen: „Oh, das ist so kompliziert, also lassen wir es sein!“.
Ich hoffe, diese Einstellung spiegelt nicht die Grundhaltung unserer Gesellschaft, sonst sieht es schlecht aus für die Schweiz.
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Wie weit darf man gehen