Punkt nach Punkt

1. Kühe wechseln nicht spontan den Job oder ziehen um. Wir kontrollieren auch jede Grossmaschine, das ist sehr einfach. Es gibt Sachen wie die Privatsphäre, usw... 2. Absolut einverstanden! 3. & 4. Falscher könntest Du nicht liegen. A) Manager, die richtig gut bezahlt sind, haben auf dem Weg nach oben Jahr nach Jahr für Arbeitsnehmer, Arbeitsgeber und Aktionnäre (meist Pensionskassen mit Vorsorgegelder nur so nebenbei erwähnt) viel mehr Geld geschaffen als sie verdienen und jemals verdienen werden. Die Verantwortlichkeiten sind dann so hoch, dass man jeweils den absolut Besten haben will für den Job. Und um den Besten zu holen, muss man tief in die Tasche greifen, da er meist schon einen komfortablen Job hat ohne grossen Risiko (er kennt das Job schon, performt dementsprechend bereits ganz gut und wird anständig bezahlt...) Warum ist das bei Fussballprofis verständlich (die nota bene, keinen einzigen Mehrwert ausser Unterhaltung erbringen) und nicht bei Leuten, die viel viel mehr Jahre gegen einen viel zahlreicheren Wettbewerb durchsetzen? Und vor allem, dank des Handeln deren die Welt besser geht: Billigere und bessere Produkte, mehr Investitionen (und d.h. wiederum besser bezahlte und mehr Arbeitsplätze) und mittelbar Renditen bei den Vorsorgeeinrichtungen... B) Arbeitsnehmer, denen das Mindestlohn bezahlt wird, bringen im Fall des letzten Angestellten genau Ihr Lohn plus die nötige risikobedingte Kapitalverzinsung ein, d.h. in der Regel etwa 115%... Falls die Unternehmung richtig läuft und die Arbeitsgeber ständig optimieren können, das ist oft nicht der Fall. Als Beispiel könnte man irgendeine Schweizer Fabrik nehmen, die letztendlich schliessen musste. Das waren die Arbeitsnehmer überhaupt nicht mehr rentabel einzusetzen. Fazit: A) Bei einem Manager, der über mehrere Milliardeninvestitionen pro Jahr zu verantworten hat, muss sich der Verwaltungsrat nur eines Überlegen. Können wir einen besseren finden? Und falls das bejaht wird, muss man den einstellen, KOSTE ES WAS ES WOLLE... B) Bei einem Angestellten, der der Unternehmung 60'000 CHF kostet, muss sich der Manager jeweils fragen: - Kann ich ihn unterstützen mehr Mehrwert zu erbringen? (indem ich ihm bessere Prozesse und IT-Unterstützung biete, usw...) - Bringt er Mehrwert über seinen Lohn hinaus? Du hast in einem Recht. Josef Ackermann ist nicht 720 mal wertvoller als ein Kassenangestellte bei der Deutschen Bank... Sondern um einiges mehr... Und vor allem, unersetzlich!!! Mti freundlichen Grüssen Patrice

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