Kommentiert von David Gallusser am 26. Oktober 2009 - 13:45
Das Problem der Abzocker ist nicht nur der moral hazard. Klar sind falsche Anreize ein grosses Problem, sie schaden der Performance der Unternehmen (auch bei nicht systemrelevanten Akteueren) und gefährden die Volkswirtschaft. Der Vorschlag der Finma und des Financial Stability Boards sind daher löblich.
Nur: Sie alleine lösen nicht das ganze Problem. Den Abzocker-Gehälter sind Ausdruck eine Umverteilung von Reichtum von unten nach oben. Was die Manager an sich reissen, sehen die anderen ArbeitnehmerInnen nicht.
Die 1:12-Initiative korrigieren das, in dem sie den Manager-Gehältern einen Riegel schiebt. Damit macht sie nebenbei auch mit dem flaschen Anreizen schluss und bekämpft auch den moral hazard bei "too big to fail"-Akteuren.
@ Patrice:Noch eine Frage: Wo hast du das mit "Whole Foods" her? Würde mich interessieren, Danke!
Ideen für Projekte, Diskussionen und der transparente und freie Meinungsaustausch zum Papier "radikale Demokratie" sollen auf dieser Homepage Platz finden und der gelebten Demokratie damit eine Plattform bieten.
JUSOpedia!
JUSOpedia! ist die Austauschplatform der JUSO Schweiz. Falls du noch kein Login hast, kannst du webmaster [ät] juso [dot] ch (hier) eines beantragen.
Vasella will die JUSO mundtot machen! Das lassen wir uns nicht gefallen. Um weiterhin gegen Oberabzocker Vasella vor Gericht zu kämpfen, sind wir auf deine Spende angewiesen! Mehr Infos
Schicke eine SMS mit dem Text VASELLA 7 an 339, um 7 Franken für die JUSO-Kampagne zu spenden! (Die Zahl gibt an, wie viele Franken du spenden willst, das Geld wird bei der Handyrechnung abgezogen)
RE: