RE:

Das Problem der Abzocker ist nicht nur der moral hazard. Klar sind falsche Anreize ein grosses Problem, sie schaden der Performance der Unternehmen (auch bei nicht systemrelevanten Akteueren) und gefährden die Volkswirtschaft. Der Vorschlag der Finma und des Financial Stability Boards sind daher löblich. Nur: Sie alleine lösen nicht das ganze Problem. Den Abzocker-Gehälter sind Ausdruck eine Umverteilung von Reichtum von unten nach oben. Was die Manager an sich reissen, sehen die anderen ArbeitnehmerInnen nicht. Die 1:12-Initiative korrigieren das, in dem sie den Manager-Gehältern einen Riegel schiebt. Damit macht sie nebenbei auch mit dem flaschen Anreizen schluss und bekämpft auch den moral hazard bei "too big to fail"-Akteuren. @ Patrice:Noch eine Frage: Wo hast du das mit "Whole Foods" her? Würde mich interessieren, Danke!

Antworten

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Wenn du eine eigene Website hast, kannst du deren Adresse hier eingeben (mit http:// zu Beginn).
Internetadressen werden automatisch umgewandelt, Zeilenumbrüche und Absätze eingefügt.
Folgende HTML-Tags sind erlaubt: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
Einige wenige Regeln:
Diskutiert bitte zum Thema des Artikels und postet keine themenfremden Beiträge. Bleibt dabei fair und lässt Argumente sprechen!
Beleidigende, ausfällige, gewahltverherrlichende, rassistische oder sexistische Kommentare sowie Werbung werden diskussionslos gelöscht.