Keine Mindestlöhne richten sich GEGEN das Marktprinzip.

Liebe Genossinnenund Genossen aus der Schweiz, nicht nur England, Frankreich, Spanien, Holland, Belgien, Luxemburg und Portugal wären sozialistische Länder, sondern auch Irland, Griechenland, Malta, Slowenien, Polen, Tschechien, Estland, Slowakei, Ungarn, Lettland, Litauen, Rumänien und Bulgarien. Also 20 von 27 EU-Ländern. An die Adresse derer die Mindestlöhne auf Grund neoklassischer ökonomischer Theorie kritisieren. Vielmehr verhindern Mindestlöhne weiteren staatlichen Eingriff in das Wirtschaftsgeschehen. Denn eine Situation ohne Mindestlöhne (z.B. in Deutschland) bedeutet lediglich, dass der Staat durch Aufstockung zu geringer Gehälter aus den Sozialversichungssystemen entweder a) solche Unternehmen subventioniert die keine menschenwürdigen Löhne zahlen KÖNNEN weil sie nicht rentabel genug sind oder b) soche Unternehmen subventioniert, die keine menschenwürdigen Löhne zahlen WOLLEN um übernormale Gewinne zu erzielen. Beides widerspricht den Gesetzen des Marktes, wonach solche Unternehmen zumindest bei vollkommener Konkurrenz entweder ganz vom Markt verschwinden müssten oder keine übernormalen Gewinne erzielen könnten. Eine Situation ohne Mindestlöhne richtet sich also gegen den freien Markt, vollkommene Konkurrenz und befördert Marktmacht und Monopole. Solidarische Grüße

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