Rhetorikkurs mit Anita Fetz
 

Speak up!

Vielleicht hat die Schweiz schon bald fünf Bundesrätinnen. Auch wenn dies ein Zeichen dafür ist, dass Frauen endlich stärker auf dem politischen Parkett mitmischen, so wäre es falsch anzunehmen, dass die gezielte Frauenförderung jetzt überflüssig ist.

Samstag Nachmittag, rund 15 Jungsozialistinnen in Zürich. Ein gemütlicher Kreis, wir besprechen dies und das. Vor allem das Grillfest von gestern, welches ungefähr 50 Jusos in Dietikon eine kurze Nacht beschert hat. Und natürlich auch die kommende Delegiertenversammlung, Abstimmungen und BundesrätInnenwahlen. Wie auch immer, wir sind eine Spur schläfrig, als Anita Fetz, Ständerätin von Basel, ankommt. „Händr d Unterlaage scho usdruggt?", mag sie wissen. Klar doch. Computer an, Beamer an, los geht's.

Anita ist gekommen, um heute ihr rhetorisches Wissen als alte Politfüchsin mit uns zu teilen. Tschägg bum bäng, meine Güte, was für ein Auftritt. Manch eine hätte sich wohl gerne direkt eine Scheibe von Anita abgeschnitten. Geht aber nicht, stattdessen hören wir gespannt zu.

„Uf die eerschte drissig Sekunde chunnts aa", sagt Anita. Nun, das ist auch uns nicht komplett neu. Trotzdem, wir schliessen uns zusammen und stellen uns einander vor. Beeindruckend, wie so ein paar Sätze ganz anders wirken, wenn man ein paar wenige Regeln beachtet.

Und weiter geht's. Anita erzählt, wie ihre ersten politischen Schritte ausgesehen haben, damals, in den 80ern. Und wie ihr aufgefallen war, dass Frauen sich viel zu wenig zu Wort melden, auch wenn sie etwas zu sagen hätten. Und wie sie dann, zusammen mit ein paar Freundinnen, ein frauenspezifisches Rhetoriktraining entwickelt hat. Ob's wohl wirkt?

Heute führt Anita ihre eigene Kommunikationsagentur und führt uns in den Femtalk ein. Einige Stunden später haben wir nicht nur einige Tricks gelernt, sondern auch die Arbeitslosenversicherungsrevision ausgiebig durchdiskutiert. Vor allem haben wir gelernt, dass man nicht von heute auf morgen ein rhetorisches Genie wird. „D Iiebig machts", versichert Anita.

Zu glauben, dass an der nächsten Delegiertenversammlung die Redequote zugunsten der Männer zur Anwendung kommen wird, ist wohl eher unwahrscheinlich. Nichtsdestotrotz, lässig und eindrücklich war's, und lehrreich auch. Ich glaube, dass sich bei fast allen Teilnehmerinnen die Einstellung zum „Reden schwingen" verändert hat.

Kommentare

Sonst keine Probleme

Typisch Linke. Immer Probleme generieren wo keine sind. Ich glaube den Sozigenossen ist langweilig. Anstelle sich über die reelen Probleme der Überfremdung, hohe Kriminalität, zerstörung des Wirtschaftsstandortes (durch die Linken), zu hohe Arbeitslosigkeit (auch aufgrund zu Hohen sozialabgaben bei Löhnen und mobbing der Arbeitgeber) und und und... gedanken zu machen ist das grösste Problem der Jungen Sozigenossen, dass die Frauen zu wenig zu Wort kommen (obwohl ja die Möglichkeit besteht). Warscheindlich muss jetzt unbedingt ein Gesetz eingeführt werden, worin man bei jeder Versammlung 60% Frauenstimmen haben MUSS, sonst muss zwingend beim Menschenrechtshof klage gegen die Veranstalter einreichen wegen gröberem Verstoss gegen das Menschenrecht oder auch eine Rassisische Klage. Würde mich noch nichteinmal wundern, denn so politisiert die Linke ja eigentlich immer.

lesen lernen!

Hättest du dir die Mühe gemacht alles zu lesen, oder wenigstens der letzte Absatz, hättest du erkannt das dein Kommentar völlig am Text vorbei zieht.

Nein, nein, "Gast" hat

Nein, nein, "Gast" hat vollkommen Recht und im letzten Abschnitt kommt wieder einmal deutlich der Wunsch nach einer Quote zum Ausdruck, wonach im Endeffekt der Frauenanteil gehoben wird (eine andere Quote verlangt Rot(-Grün) nie).

hihi

"Warscheindlich muss jetzt unbedingt ein Gesetz eingeführt werden, worin man bei jeder Versammlung 60% Frauenstimmen haben MUSS" Der war gar nicht schlecht =D

...

Genossen, ich bin Mitglied der Juso aber was ihr zum Thema Gleichstellung abgebt ist peinlich!! In der schweiz werden Frauen übermässig bevorzugt, hier eine Seite die auch auf die schweiz zutrifft www.manndat.de werdet endlich richtig links und seid gerecht! Der Feminismus ist sowas von destruktiv und bürgerlich!

WTF?

Was genau verstehst du unter "Feminismus"? Meiner Meinung nach, bedeutet es die Gleichstellung von Mann und Frau..`Sowohl gesetzlich und politisch als auch gesellschaftlich ABER: -Frauen erhalten in vielen Jobs weniger Lohn als Männer -Für viele ist das veraltete Rollenbild (Frau hinter den Herd) noch selbstverständlich -Frauen und Männer haben unterschiedliche gesellschaftliche Pflichten (z.B. Wehrpflicht) -Frauen machen sowohl in Führungspositionen als auch Politik einen kleineren Anteil aus.. Und das praktisch ÜBERALL -Hat ein Mann mehrere Frauen ist er ein Held - Hat eine Frau mehrere Männer ist sie eine Schlampe.. Soviel zu Bevorzugung.. Auch der gesellschaftliche Aspekt spielt eine wichtige Rolle.. Und vorallem da ist man noch meilenweit entfernt von Gerechtigkeit (wofür wir Einstehen müssen, denn wir sind RICHTIG LINKS!!!) -etc. man könnte die Liste lange weiterführen. Des Weiteren enthält dieser Artikel (der eine Beobachtung und keinen Entwurf für eine neue Volksinitiative o.Ä. darstellt) keine Forderungen an die Gesellschaft, sondern lediglich die "Aufforderung" an die Frauen "Speak Up!" Was daran destruktiv, bürgerlich, peinlich, sinnlos, übertrieben, ungerecht, nicht-links oder was auch immer ist, ist mir schleierhaft!

jaja wenn feminismus für

jaja wenn feminismus für Gleichberechtigung ist, wieso setzt du dich nicht für eine Wehrpflicht für Frauen ein??? Hm??? Wieos nicht für ein faires Scheidungsrecht?? Feminismus will Frauen gegnüber Männer priviligieren.. Hast du je eine Bauarbeiterin gesehen?? Macht doch auch dort Quoten!!

Gleichberechtigung auf dem gerechten Weg

Politische Entwicklungen brauchen ihre Zeit.. Also lässt sich keine absolute Gleichberechtigung von heute auf morgen erzielen.. Hältst du es für fair, den Frauen erst die negativen Aspekte aufzuzwingen, bevor es endlich besser wird? Oder sollten die nicht zweitrangig (und dennoch letztendlich NOTWENDIG) sein? Ausserdem: Ich setze mich nicht für eine Wehrpflicht für Frauen ein, weil ich eben doch "richtig links" bin, wie du sagst, und mich deshalb für eine AUFHEBUNG der Wehrpflicht für Männer einsetze.. An einem fairen Scheidungsrecht habe ich nichts auszusetzen! Mich wundert es, wie du mir unterstellen kannst, wofür ich mich einsetze und wofür nicht, wo du doch offensichtlich nicht die leiseste Ahnung haben kannst.. Offensichtlich sprechen da deine Vorurteile. Darf man fragen ob und in welcher Sektion du aktiv bist? Denn du wirkst nicht so, als würdest du die JUSO richtig kennen und einschätzen!

Uah. Männer. Bitte.

Wie erbärmlich kann Mann sich eigentlich aufführen? Ihr müsst euch nicht gleich auf den Schlips getreten fühlen wenn die Wörter "Feminismus" oder "Gleichberechtigung" fallen. Und noch weniger müsst ihr gleich in Abwehrreflexe verfallen, die Wehrpflicht für Frauen fordern (wir wollen die Wehrpflicht abschaffen - erinnert ihr euch?) und ein faires Scheidungsrecht als Gegenleistung dafür fordern, dass ihr - ja ihr, liebe männlichen Kommentatoren - euch an Verfassung und gesunden Menschenverstand haltet und Frauen nicht mehr diskriminiert. So wie Frauen theoretisch die Möglichkeit hätten, gleich oft oder öfter als Männer an einer DV zu sprechen, hätten wir Männer theoretisch die Möglichkeit, uns um die Erziehung der Kinder zu kümmern und die Frauen als Ernährerinnen der Familie anzuerkennen. Tun wir das deshalb? Die grosse Mehrheit von uns denkt nichtmal ansatzweise daran. So wie man viele Männer erstmal zum zu Hause bleiben und aufs Kind aufpassen schubsen muss, muss man auch viele Frauen erst ein wenig schubsen, bis sie vor 100 Leuten ans Mikrofon gehen und ihre Meinung sagen. Von alleine fallen halt nunmal keine jahrhundertealte und definitiv veraltete Rollenbilder. Also schubst einander lieber zwischendurch konstruktiv an als hier rumzupöbeln.

Kollegin, was du für

Kollegin, was du für s******** labberst. Klar Männer müssen arbeiten Frauen dürfen, und dass das Gesetz Männer benachteiligt weiss man mittlerweile im Vorschulalter. Wieso sterben Männer 10 Jahre früher?? Aber wieso gibt es nur einen ausführlichen Gesundheitbericht für Frauen?? Gleichberechtigung ist längst erreicht, menschenfeindliche feministische Politik hat bei einer linken Partei nichts verloren. Wenn Frauen männer sein wollen dann macht ne Geschlechts OP!

Wer bist du? Wenn du

Wer bist du? Wenn du überhaupt in der Juso bist, dann würde ich mir ernsthafte Gedanken machen, ob du mit deiner Argumentation von wegen "menschenfeindliche feministische Politik" nicht eher bei der JSVP besser aufgehoben bist. Ausserdem kannst du durch das Aufzählen von gesellschaftlichen Unterschieden zwischen den Geschlechtern nicht für erreichte Gleichberechtigung Argumentieren!

Wo bleiben die Argumente? Ich

Wo bleiben die Argumente? Ich soll zur JSVP? Wieso? Sobald jemand den Mund gegen Feminismus aufmacht ist er ein Rechter, jaja is klar.. Fang an zu argumentieren, sagt ihr nicht immer Frauen seien Gesellschaftlich benachteiligt? Ich liefere dir den Gegenbeweis! Warum kannst du nichts dazu sagen? Weil Gleichberechtigt sind sie ab dem Punkt wo sie das Stimmrecht und alle Recht der Männer haben, also denk zuerst und dann rede ;)

Argumentation

Ich habe nicht gesagt, du sollst zur JSVP wegen deiner Meinung.. Sondern wegen deiner Argumentation. Du behauptest Frauen werden bevorzugt weil sie keine Wehrpflicht zu absolvieren haben und das Scheidungsrecht nicht fair sei. Was sonst noch? Ist das alles? Und daraus schliesst du auf eine "MENSCHENFEINDLICHE" (bitte?) feministische Politik? Es ist nicht so, dass die Juso sich für eine Förderung dieser Ungleichheiten einsetzt. Du kannst nicht bestreiten, dass die meisten Frauen für die selbe Arbeit weniger Lohn kriegen... Das veraltete Rollenbilder noch immer vorhanden sind (insbesondere in bürgerlichen Kreisen.. und du nennst den Feminismus bürgerlich)... Immerhin werden 87% aller Haushalte von Frauen geführt.. Natürlich hast du Recht was zum Beispiel das Scheidungsrecht angeht und auch dafür muss man sich einsetzen.. Es ist eine Frage der Auslegung des Begriffs "Feminismus".. Wenn du darunter verstehst, das die Frau den Mann unterjochen soll o.Ä. dann stimme ich dir zu. Meiner Meinung nach sollte jedoch zu Gunsten der Frau UND auch zu Gunsten des Mannes (wieder Bsp. Scheidungsrecht) die gesellschaftliche (und damit meine ich nicht nur die rechtliche) Gleichstellung ins Visier genommen werden. Nennen kannst du das wie du willst, denn der Inhalt zählt und nicht der Name. Das Argument "Wehrpflicht" ist, wie schon oben erwähnt, Blödsinn, da wir uns für eine komplette Abschaffung einsetzen sollten.. Die Einführung der Wehrpflicht für Frauen wäre dabei extrem kontraproduktiv.

immer wieder höchst amüsant

eure weltbewegenden diskussionen durchzulesen. wobei von einer diskussion kann hier nur in ausnahmefällen gesprochen werden. ja, auch ich bin für gleichberechtigung in allen bereichen. dazu gehören neue pflichten und rechte für frau und mann, dä foifär unds weggli gits weder für die eine no für diä andere! das ist aber leider weder den meisten männern noch fast allen feministinnen (nicht gleich alle frauen!) bewusst... Mal wieder Frage an die JUSO-Genossenschaft Schweiz: Wieso enden eure Argumentationen immer beim Punkt dem Anderen vorzuwerfen ein Bürgerlicher zu sein rspkt. hier der Hinweis zur JSVP? Seid ihr wirklich so argumentationslos oder letztlich einfach genau gleich kleinkarriert wie die bürgerlichen Parteien? Finde diese Parteipolemik einfach nur peinlich und in keiner Weise hilfreich in einer politischen Diskussion. Aber dieses Problem haben alle Parteien und was in der Politik dabei herauskommt kann man ja sehr gut sehen in der Schweiz... (Kindergärten haben höheres Niveau) Gemäss dem Schweizer Verbötli-Geist plädiere ich für eine Initiative zum Verbot von jeglicher Art von Partei. Vieleicht werden dann die Menschen etwas mündiger und überlegen sich einen Sachverhalt mal zu Ende und gackern nicht einfach ihren partei-leitkühen nach... (oder sagen "das ist eh ein rechter/linker") MUUUH!!! gacker gacker frühstücksei

Tischi...

Wieso enden eure Argumentationen immer beim Punkt dem Anderen vorzuwerfen ein Bürgerlicher zu sein rspkt. hier der Hinweis zur JSVP?

Ich sehe um Gottes Willen nicht, was hier argumentationslos sein sollte, wenn wir in unserer Argumentation den Gegner beim Wort nennen. Für uns ist klar: Die Probleme in der Schweiz, sei das die Ungleichstellung der Frau, sei das die Wirtschaftskrise oder das fehlende Mitspracherecht: Dafür sind bürgerliche Parteien, in der heutigen Zeit allen voran die SVP schuld. Schuld sind sie wegen ihrem Nichts-tun, wegen ihrer Politik, die das unterstützen, was wir seit Jahrzehnten bekämpfen. Ansonsten haben wir Probleme, die wir anpacken wollen, und wissen dabei nicht, woher sie kommen.

Du kannst ruhig Parteien verbieten lassen, die Schweiz funktionierte vor der Gründung der ersten Parteien auch. Wir werden dann bloss wieder die Radikalen oder die Grütlianer; unsere Gegner der Freisinn/Konservativen und die nationalistischen Prägungen davon. Gacker Ende.

lieber petar

zitat von dir: "Dafür sind bürgerliche Parteien, in der heutigen Zeit allen voran die SVP schuld." es gibt einen erheblichen unterschied zwischen einer schuldzuweisung und einer argumentation!!! mit euren schuldzuweisungen begebt ihr euch lediglich auf das gleich tiefe niveau wie bspw. die svp. die konsequenz einer solchen kindergarten"politik" ist ja bekannt (siehe svp). mit einer politik für das volk (ja parteien sind eigentlich im ursprünglichen sinne volksvertreter) oder auch für das land hat das ganze rein gar nichts mehr zu tun! vielmehr ist das ganze eine überbezahlte (vom steuerzahler getragen!!!) schneeball rspkt. schlammschlacht ohne jeglichen nutzen für dritte (das volk). ich finde ja die svp auch sch... aber deine behauptung v.a. sie sei an der wirtschaftskrise schuld zeugt nur von dem was ich im vorherigen kommentar geschrieben habe und von seeeehr schlechter kenntnis des ursprungs dieser krise sowie der internationalen wirtschaftszusammenhänge! aber dies habt ihr mir bereits in vorhergehenden artikeln bestens bewiesen:) solche aussagen gehören ins svp-propagandaheftchen und haben soviel aussagekraft wie deren statistiken darin :) keine... wenn sich die linke endlich wieder auf das politik machen und das erarbeiten konstruktiver lösungen für wirkliche probleme konzentrieren würde wäre auch die svp und die anderen bürgerlichen parteien nicht so stark. ihre stärke ist zu hohem grade der illusionistischen, ungeeinten und unpraktikablen politik linker parteien zuzuschreiben. also macht doch endlich wieder konstruktive politik fürs volk und redet nicht immer von gegner, kampf usw. ansonsten seid ihr auch nicht besser als die verpönte svp, sd usw...

Lieber "Tischi"

Was genau, wenn nicht Politik fürs Volk, machen wir denn? Wir sammeln 125'000 Unterschriften für eine Initiative, die den Lohnwettbewerb von oben nach unten verlagert und setzen uns für mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit in diesem unserem Land ein. Im Gegensatz zu SVP, FDP und CVP, die Klientelpolitik für die 10% Reichsten in diesem Land betreiben, machen wir Politik für die übrigen 90%. Und du, was machst du für die Menschen in diesem Land?

Schön

Schön muss es für Dich (Euch) sein in Eurer Traumwelt. Schön, wenn man das wirklich glaubt. Naja, die Realität wird die meisten wieder wachrütteln. Ich wünsche Euch, dass das noch etwas dauern wird, denn ich mag Euch Eure geborgenheit in der Traumwelt gönnen.

politik für 90% der gesellschaft

erstens haben anschuldigungen und kurzsichtige vorschläge etc. nichts mit politik zu tun und zweitens die frage: wenn die 1:12 initiative wie behauptet für 90% der schweizer ist, weshalb habt ihr dann nicht schon längst alle 125'000 unterschriften zusammen??? auch ich kriege magenschmerzen wenn ich die bonis und gehälter sehe welche bspw. bei den grossbanken ausbezahlt werden. aber eine solche initiative ist kein funktionierender ansatz. wir leben momentan nunmal leider im kapitalismus und auch der (wie der kommunismus) wird nicht ewig funktionieren (zum glück)... aber restriktive kommunistische ansätze als lösungen zu sehen ist seehr weltfremd! siehe bspw. die aktuelle entwicklung in kuba... wenn ihr also politik fürs volk machen wollt, dann seht zuerst mal der realität ins auge;) vieleicht werdet ihr dann auch vom volk unterstützt... wer weiss... was ich für die menschen in unserem land mache? ich unterstütze meine kollegen wo immer ich kann, zahle an hilfsorganisationen, sage im geschäft meine meinung und versuche entscheidungen in sozialerweise zu beeinflussen, zahle im vergleich zu den meisten juso die höheren steuern (welche zum teil durch sinnloses politikgegacker wieder vernichtet werden), gehe abstimmen und begegne allen menschen stets mit respekt und hilfsbereitschaft (wenn sie sich auch die mühe nehmen respekt zu zeigen)... dies ist auf jeden fall nachhaltiger als die meisten juso-aktionen! YOU CAN'T CHANGE THE SYSTEM FROM OUTSIDE, BUT FROM INSIDE;) ergo, arbeiten arbeiten und wenn ihr in der position seid etwas zu bewegen dies auch tun! in einer traumwelt zu leben ändert an der realität rein gar nichts...

Eure Genossin im grauen

Eure Genossin im grauen T-Shirt sieht so hübsch aus, dass ich alleine schon um ihren Namen zu erfahren einen Juso-Beitritt erwäge ;) Achja, das Vortragsthema ist übrigens auch gut gewählt und wichtig