Mehrheit der SchweizerInnen für 1:12

Eine Mehrheit der SchweizerInnen ist für eine Lohnbandbreite von höchstens 1:12. Dies ergab eine repräsentative Umfrage. Die JUSO freut sich sehr über dieses Resultat, das zeigt, wie stark der Bundesrat am Volk vorbeipolitisiert. Die Haltung des Bundesrates teilen nur gerade 9% der befragten Personen.

Die Umfrage hat die JUSO Schweiz beim Institut Demoscope in Auftrag gegeben. Sie bringt ein deutliches Meinungsbild zu Tage.

- 55% sprechen sich für eine Lohnbandbreite von 1:12 oder sogar noch tiefer (23%) aus
- 20% sind für eine Lohnbandbreite, aber grösser als 1:12
- nur gerade 9% sind generell gegen eine Lohnbandbreite.

Dies zeigt: Die Leute haben es satt, dass der gemeinsam erarbeitete Wohlstand nur ein paar wenigen Abzocker zugute kommt, die grosse Mehrheit aber leer ausgeht. Es überrascht deshalb wenig, dass die Initiative insbesondere bei Menschen mit tiefem Einkommen einen besonders hohen Zuspruch findet. Die Mehrheit ist ganz offensichtlich der Meinung, dass es jetzt an der Zeit ist, unserer Wirtschaft wieder Regeln zu geben die demokratisch beschlossen wurden und man sich nicht länger von der Managerelite auf der Nase rumtanzen lassen will.

Der Bundesrat hat diese Chance verpasst. Wie unverständlich der Entscheid des Bundesrates ist, zeigt am besten dessen eigene Medienmitteilung zur Ablehnung der 1:12-Initiative. Es ist eine technokratische Erklärung, die stichhaltige Argumente schuldig bleibt. Die Bevölkerung wird sich davon nicht überzeugen lassen.

Für eine gerechte Gesellschaft ist es elementar, dass sich nicht ein paar wenige auf dem Buckel der anderen bereichern. Die 1:12-Initiative ist der einzige Garant für gerechte Löhne. "Wir freuen uns sehr, dass eine Mehrheit der Bevölkerung das Anliegen der JUSO teil." So David Roth, Präsident JUSO Schweiz. „Denn die Initiative will, dass die Manager nicht mehr alleine über die Verteilung der Löhne entscheiden - und dabei nur ihr eigenes Portemonnaie berücksichtigen."

Die JUSO wird sich auch in Zukunft und insbesondere in der Behandlung der 1:12-Initiative im Parlament dafür einsetzen, dass die Forderungen nach klaren und griffigen Lösungen gegen Abzocker und für gerechte Löhne erfüllt werden. Cédric Wermuth, JUSO-Nationalrat Aargau, dazu: „Europaweit werden demokratisch gewählte Regierungen von den Finanzoligarchen in die Knie gezwungen. Jetzt auch der Bundesrat - er hat es verpasst, Rückgrat zu zeigen."

Auch Mathias Reynard, JUSO-Nationalrat Wallis, stellt klar: „Der Entscheid der bürgerlichen Mehrheit im Bundesrat zeigt eines klar: Die Rechte steht auf der Seite der Scheindemokrate und Abzocker. Am Schluss wird wohl nur das Volk diesen Fehlentscheid korrigieren können."

Die Ergebnisse der Umfrage sind hier einsehbar:

Kommentare

Richtig so!

Wenn schon der Bundesrat zu doof ist, wenigstens hat das Volk kapiert dass man da endlich etwas machen muss. Meine Stimme habt ihr!

Vor dem Volk keine Chance...

Der Mitte-Links Bundesrat, der gegen die Initiative ist, wird das Schweizer Volk überzeugen können, dass die Forderung 1 : 12 global ein Unsinn ist. Mehr Worte dazu braucht man nicht zu verlieren.

Problem erkannt, aber falsch gelöst

Die Initiative versucht ein real existierendes Problem leider auf die falsche Weise zu lösen. Positiv finde ich, dass der Maximallohn vom Mindestlohn abhängig gemacht wird. Damit erhalten Manager einen Anreiz, sich für höhere Mindestlöhne einzusetzen. Andererseits vernachlässigt die Initiative die Grössenverhältnisse in den Unternehmen. Es ein Unterschied, ein KMU mit 100 oder einen Konzern mit 60'000 Mitarbeitern zu leiten. Da sich die Minimallöhne in allen Unternehmensklassen kaum voneinander unterscheiden, wird in den Manageretagen durch die Initiative eine Lohndifferenzierung anhand der Unternehmensgrösse faktisch verunmöglicht. Der Manager eines Grosskonzerns wird kaum mehr verdienen können als in einem KMU, obwohl er eine ungleich grössere Verantwortung, eine wesentlich grössere öffentliche Aufmerksamkeit, einen grösseren Druck und eine im Schnitt deutlich kürzere Verweildauer in dieser Position zu verkraften hat. Anders formuliert: Ein Einkommen von 600'000 ist für die Position eines Konzernchefs nicht attraktiv, wenn man das gleiche Einkommen schon in einem KMU erwirtschaften kann. Kommt hinzu, dass die wirklich guten Leute auf diesem Karrierelevel auch international sehr mobil sind. Anstelle des von der Initiative geforderten absoluten Verhältnisses von 1:12 wäre es deshalb besser gewesen, die Unternehmensgrösse in die Formel mit einzubinden und diese damit zu einer relativen Grösse zu machen. Zweitens wird man bei diesen verhältnismässig tiefen Obergrenzen kaum noch differenzieren können zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Managern. Nach Annahme der Initiative werden Manager ab einer bestimmten Unternehmensgrösse alle mehr oder weniger gleich viel verdienen, unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg. Die Initiative hätte zusätzlichen Spielraum für die Belohnung von echten wirtschaftlichen Erfolgen bieten sollen.

Von welchem Wirtschaftlichen

Von welchem Wirtschaftlichen Erfolg sprichst du? Vom zusammenstückeln von irgendwelchen Schrottpapieren oder vom Umfärben eines Medikaments (Phramaindustrie). Man sollte Investmentbanking und all diese Auswüchse des Kapitalismus komplett verbieten. Man sollte stattdessen echte Inovation und faire Unternehmen belohnen. Die 1:12-Initiative tut dies zwar nicht, ist aber ein Schritt in die richtige Richtung.

1:12 Initiative

1:12 Initiative Diese Initiative zerstört die schweizer Wirtschaft: Manager verdienen zu viel. Finden sie das ungerecht? 1 Frage: Wer sollte darüber urteilen? Sie? Der Staat? oder die Firmen? 2. Was würde das für die Schweiz bedeuten, speziell für die Firmen? Die ganze Lohnstrucktur müsste geändert werden, sowie sind hochqualifizierte mit Erfahrung nicht mehr bereit zu arbeiten. Folge Schwächung der Firmen und Verlust von Arbeitsplätzen. Ein sozialer Staat ja aber dies ist der falsche Weg.

Ich kann ihnen die erste

Ich kann ihnen die erste Frage beantworten: Das Volk.

Nein; zum Glück immer noch

Nein; zum Glück immer noch die Firma. Der Staat/Gesetze schafft/en die Rahmenbedingungen. In jedem Land ausser alle Länder wo der ehemalige Komunismus (der ja so grossartig funktioniert hat) gibt es keine Obergrenze. Schweiz wäre das einzige Land. Weiter ist zu überlegen löst diese Initiative das Problem oder schafft es nur welche. Die Mehrkosten die für eine Firma dadurch entstehen würden die ganze Lohnstrucktur zu ändern würde viele Betriebe dazu bringen sich ins Ausland zu verlagern. Wir zerstören den Wirtschtaftsplatz Schweiz. Diese Initiative entsteht aus einem puren naiven Ungerechtigkeitsgefühl öhne sich über die Konsequenzen gedanken zu machen. Wenn man nicht zufrieden mit den Lohngefälle ist empfehle ich eine eigene Firma zu gründen und so Arbeitsplätze zu schaffen und dann kann man ja dies dort durchführen.

Wirtschaftsplatz Schweiz

Ihre Antwort zeigt deutlich welche falschen Anreize der freie Markt schafft. Es geht um die Maximierung des eigenen Nutzens anstatt der Gesellschaft Dienstleistungen zu erbringen. Wenn ein Unternehmen aufgrund einer Lohnobergrenze den Standort ins Ausland verlagert, geschieht dies sicherlich nicht um die Firma im Wettbewerb zu stärken und keineswegs im Interesse der Arbeitnehmenden, sondern nur, weil einige wenige Köpfe in der Chefetage den Gewinn nicht mehr alleine unter sich aufteilen können. Um die wirklichen Standortvorteile der Schweiz (gut ausgebildete Arbeitskräfte, funktionierender Sozialstaat, Forschung) scheren sich diese keinen Dreck, da diese nicht ihrer persönlichen Gewinnmaximierung dienen. Diese sind jedoch essentiell für die effiziente Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Die Kosten für die Änderung der Lohnstruktur werden zudem doch durch die niedrigeren Gehälter kompensiert. Zudem kann das zusätzliche Kapital in die Forschung und Innovation gesteckt werden. Die 1:12 Initiative verhilft allen Arbeitnehmern zu grösserem Wohlstand, indem die Gewinne des Unternehmens gerechter aufgeteilt werden und nicht von den sich selbst ernannten Eliten in den Chefetagen aufgesaugt werden.

Qualifikation und Gier

Es gibt keine Qualifikation, welche einen Lohn von über einer halben Million Franken rechtfertigt. Ein Bundesrat trägt wohl die grösste Verantwortung in der Schweiz und wird auch dementsprechend entlöhnt. Was darüber hinaus geht ist schlicht nur Gier. Leider wird diese von neoliberaler Seite mit Qualifikation verwechselt. Wirklich qualifizierte Arbeitskräfte verlangen keine solch horrenden Löhne. Wir sollten uns wirklich fragen, ob die richtigen Leute in den Verwaltungsräten der Grossfirmen sitzen, wenn diese offensichtlich nur an ihrem persönlichem Reichtum interessiert sind. Warum sollte sonst die Novartis nach einem Glanzergebnis Massenentlassungen ankündigen? Die Grossunternehmen sollten sich endlich ihrer sozialen Verantwortung bewusst werden; sind sie es doch, die von der Arbeitskraft und dem Know-how der Bevölkerung am meisten profitieren. Doch solange in den grossen Unternehmen keine demokratischen Strukturen herrschen, das heisst, die Grossaktionäre alleine über die Löhne des Managements entscheiden können, wird sich an der Lohnschere auch nichts ändern. Deshalb muss der Staat auch eingreifen.

Genau! Es ist doch eine

Genau! Es ist doch eine Frechheit, wenn Novartis jetzt sogar Steuererleichterungen erhaelt, nur weil sie gedroht haben die Arbeitsplaetze zu verlagern, obwohl sie nicht einmal einen Grund dazu gehabt haetten (Grosser Gewinn etc.). und Schneider-Ammann spricht noch von einer Win-Win Situation fuer alle Beteiligten. Die ganzen Steuererleichterungen haben wir sowieso den Buergerlichen zu verdanken, sie ruinieren die Schweiz nicht die Linken! Die Politik muss diesem Gewinnmaximierungswahn endlich einen Riegel schieben! Das einzige, was an der Initiative nicht so gut ist, ist dass keine Unterscheidungen gemacht werden. Denn es besteht schon ein grosser Unterschied zwischen KMU s und transnationalen Firmen.

Das Volk soll die Leitplanken

Das Volk soll die Leitplanken festlegen, innerhalb derer die Besitzer einer Firma, bei einer AG also die Aktionäre die Löhne festlegen. Den Aktionären kann man das nicht nach gutdünken überlassen, die lassen sich von ihrem VR und dem Management über den Tisch ziehen, wie die Wirklichkeit zeigt. Die 1:12 Initiative zerstört die Wirtshaft überhaupt nicht, weil sie Löhne bis zu einer halben Kiste problemlos ermöglicht. Also soviel wie ein Bundesrat oder ein Geschäftsführer einer Unternehmung mit x-hundert Mitarbeitern normalerweise verdient. Was die Initiative aber tut: Sie weist die Perversen und die Heuschrecken in die Schranken. Wenn ein Spitzenlohn zu tief sein sollte, kann man die Mindestlöhne anheben - dann ist eine um den Faktor 12 gehebelte Lohnerhöhung am obern Ende der Skala möglich. Es braucht diese Volksinitiative und eine in der Verfassung festgeschriebene Begrenzung der Lohnungleichheit. Dies um das sittliche Empfinden des Volkes zu schützen und den Willen zum Zusammenhalt in der Gesellschaft zu erhalten. Unsere Volksvertreter sind meist moralisch korrupt und haben sich von den Abzockern kaufen lassen. Es lebe die freie Eidgenossenschaft gleicher Bürger!

@ Gast

Eben nicht denn seit die bürgerliche Merheit im Schweizerparlament regiert hat man auch zuviel Macht an die Wirtschaftsbossen abgetreten die das gnadenlos ausnützen und die Politik erpressen anderseits könnte man mit der Initiative auch Arbeisplätze schaffen

Wirtschaftszerstörend aber leider nicht ohne Change

Bedauerlich, dass unser lieber Bundesrat nicht bereit ist gegen den Wahn einiger weniger richtiger Abzocker vorzugehen und so der unsinnigen 1:12 Initiative eine Change lässt. Dennoch, selbst bei der doch eher unwahrscheinlichen Annahme durch das Volk, die Bonzen werden mit absoluter Sicherheit Wege finden die heutige Geldverteilung zu erhalten. 1:100 wäre besser und umsetzbarer gewesen. Wir sollten Alle nicht vergessen, jeder von uns würde einen sochen Vertrage annehmen, wenn wir sowas nur bekämen. Nicht die bösen bösen Abzocker sind das Uebel, das System das soche Extereme zulässt und fördert muss geändert werden. Dies ist absolut kein Plädoyer für den Sozialismus, das wäre die schlimmste aller Alternativen..

Was ist denn dieses System?

Was ist denn dieses System? Und wer hat es etabliert? Da die Grossverdiener meistens auch zu den Aktionären ihrer Firma gehören, können diese ihre horrenden Löhne selber bestimmen. Die Aktiengesellschaft ist also nicht dazu geeignet, das Abzockerproblem zu lösen. Oder vertrauen sie auf vernünftiges Verhalten der Aktionäre? Eine Alternative dazu bieten die echten Genossenschaften (also nicht wie die Migros), da jeder Mitarbeiter die gleichen Mitspracherechts besitzen würde und so Lohnexzesse grösstenteils vermieden werden könnten. Oder was meinen Sie? Ich räume der Initiative durchaus Chancen ein, auch wenn die Wirtschaftsverbände eine riesen Angstkampagne fahren werden.

aktionaere und das depotstimmrecht

Das Problem sind nicht die Aktionaere sondern die seltsamme Ausgestaltung der Abstimmungsverfahren im Aktienrecht. Die interessierten, aktiven Aktionaere sind in den Abstimmungen der GV leider nur selten von Bedeutung. Dank der Tatsache, das Bankenvertreter defaultmaessig das Stimmrecht der in allen Depots der jeweiligen Bank ligenden Aktien ausueben kommt eine grosse Macht in die Haende einger Personen. Tausend Aktionaere sagen nein, ein Banker sagt Ja und das genuegt. Das Schweizer Aktienre ht muss dringend geaendert werden, dh das Depotstimmrecht ist ersatzlos zu streichen. Wie das Beispiel der Migros zeigt, sind Genossenschafter genauso machtlos wie Aktionaere.

Was währen die Folgen?

Nehmen wir mal an das Gesetz würde in Kraft tretten. Was wären die Folgen. Alle grossen Betriebe müssten viele Verträge neu ausgehandelt und aufsetzen, weil die Lohnstrucktur umgekrempelt wird. Diese währen riesige Aufwände and Zeit, Geld und Resourcen und nicht viele Betriebe sind dazu bereit. Denn dies betrifft nicht nur Management. Weiter würden viele hochqualifizierte Personen (welche Zeit und Mühe investiert das Wissen zu erarbeiten und in diese Position zu kommen und damit ist nicht nur die Führungsetage gemeint, dies betrifft zu Teil auch eigene Frimengründer) Die Folge währe eine gewaltige Schwächung der schweizer Wirtschaft. Hier geht es nicht darum ob man es unfair findet das jemand so viel verdient sondern darum was dieses Gesetz für Folgen hätte und diese währen auch für die Schweiz als Sozialstaat schlecht.

Frage an die JUSO-Vernatwortlichen

Welche SP-Bundesräte,-Nationalräte und -Ständeräte unterstützen Euer anliegen? Darf man doch sicher wissen...

Ja eine Firma kommt ja in die

Ja eine Firma kommt ja in die Schweiz, weil man hier den Managern hohe Löhne zahlen kann!?

Liebe Juso, wie begründet ihr

Liebe Juso, wie begründet ihr es, dass die Lohnbandbreite in einem Unternehmen bloss 1:12 sein soll? Ist das eine magische Zahl, die ihr von Mike Shiva bekommen hat? Oder habt ihr gewürfelt um zu dieser Zahl zu kommen? Ist doch ein Unsinn sowas in einer freien Marktwirtschaft vorzuschreiben. Ihr betätigt euch als Totengräber unseres Wohlstands. Leider merkt ihr das noch nicht einmal.

Die Schweizer werden nicht wirtschaftlichen Selbstmord begehen

Ich denke, die Initianten hofften auf einen Gegenvorschlag. Damit hätten sie eigentlich ihr Hauptziel erreicht. Nun ging das halt den Bach runter. Die SP wird vor der Abstimmung einige peinliche Verrenkungen durchführen müssen.

Nein. Wir haben nicht

Nein. Wir haben nicht "gewürfelt" (haha). Die Zahl wurde so gewählt, dass niemand in einem Monat mehr verdient, als jemand in einem ganzen Jahr (was schon ziemlich unfair ist)! Inwiefern die Initiative den Wohlstandes begraben soll, weiss ich nicht. (Ausser du bist ein Manager)

Tricks der Chefetagen

Eine Frage falls die Initiative angenommen wird: Ich bin mir relativ sicher dass sämtliche Firmen versuchen werden zum Beispiel das Putzpersonal in eine eigene Firma auszulagern, sodass diese "im Auftrag" des ursprünglichen Betriebs weiter arbeiten werden, weiterhin mit einem miserablen Working-Poor-Lohn. Oder Boni! Dann verdient halt ein Manager maximal nur eine halbe Million (!), denn Rest aber bekommt er als Schenkungen, Aufwandsentschädigungen, etc. oder sonstige buchhalterische Tricks...

Die Dinge sind doch ganz einfach bei uns Menschen...

Der Kapitalismus wird durch die Gier, noch mehr zu haben, angetrieben. Das gehört zu Natur des Menschen. Der Sozialismus wir durch den Neid auf die Erfolgreichen angetrieben! Auch das gehört zur Natur des Menschen. Die Linke erreicht, ebenso wie die Rechte, ihre Ziele, indem sie vorhandene Frustrationen verstärkt, Unzufriedenheit schürt, Ängste weckt und permanent Halbwahrheiten in die Welt posaunt. Glücklich aber machen beide nicht!

Ueber die Umkehrung von 1:12

Ich kann mir nicht vorstellen, warum Bundesrat Euren 1:12 Vorschlag unterstuetzen sollte. All den Blochers und Ebners der Finanzindustrie, die von den hohen Renditen und Loehnen profitiert haben, dient es nicht. Wie koennen solch hohen Managerbezuege ueberhaupt zustande kommen? Tatsaechlich scheint sich dahinter ein System der Grossaktionaere zu verbergen. Wer viel Aktien hat, hat viel zu sagen und kann gegenueber den C-Level Managern entsprechend eine Zuckerbrot und Peitsche Politik fahren. Wer schlecht leistet (miese Rendite), fliegt, und wer gut ist (hohe Rendite), bekommt so viel Geld wie noch nie zuvor gesehen. Die Wahrscheinlichkeit steigt somit, dass das Management dem kurzfristig hohen Renditen- und Gewinnstreben zu ungunsten einer nachhaltigen Unternehmenfuehrung nachgibt: Nach mir die Sinnflut. Dem sollte richtigerweise weltweit vorgebeugt werden. Momentan haben wir nur eine Erde. Da dem Management meistens Recht vor Moral geht oder gehen muss, schlage ich eine umgekehrte 1:12 Lohnpolitik vor, die den Lohn des CEOs in keinster Weise limitert. Die geht so: Lohn + Aktien + Optionen + ... = CEO Lohn = Summe X. Jeder Mitarbeiter dieses Unternehmens bekommt als Lohn dann 1/12 von X, sollte X groesser sein als z.B. 2 Millionen/Jahr. Sollte die Summe X/12 weniger als der aktuell geforderte Grundlohn von 48000/Jahr sein, gilt 48000/Jahr (4000/mt). Wenn es unter diesen Bedingungen ein Manager schafft, sich 90 Millionen auszuzahlen und das Unternehmen 45000 Mitarbeiter hat, wird sich auch der (Gross)-Aktionaer erfreuen, da die Rendite wild geschaetzt irgendwo weit ueber dem 1000% Bereich liegen muesste. Da dies praktisch unmoeglich ist, bin ich mir sicher, dass den Grossaktionaeren ein wichtiges Druckmittel weggenommen und den CEOs gewaltig Druck von den Schultern genommen wird, und Nachhaltigkeit wieder Einzug halten kann. Es gibt genuegend viel Manager in der Schweiz, die fuer weniger als 2 Millionen jaehrlich den Kopf hinhalten. Und es geht! Wo im Endeffekt ist der Unterschied zu Eurem 1:12 Vorschlag? Es ist dasselbe, nur haengt Ihr die Argumentation am Lohn des kleinsten Buetzers auf. Massgebend in einer AG sind sind aber das Management, der Verwaltungsrat und die Aktionaere.

Ein guter Gedanke aber ...

Der Gedanke ist an sich gut, ein erzielbarer Effekt wäre sicher auch da. Eine bessere Change vor dem Souverän (ist ja immer noch das Volk an der Urne) ebenfalls. Doch wo sind die Grenzen, die dieses neue Gesetz schafft? Hier wird ja Wachstum nicht nur gefördert sondern geradezu verlangt. Das geht in der Schweizer Politik doch nicht. Wir müssen doch bremsen, uns Grenzen auferlegen, uns zurückentwickeln, die natürlichen Grenzen beachten. So gut und schön die Idee ist, so gehts nun wirklich nicht.

Ohne Wachstum...

keine gesicherte Altersversorgung, kein Schuldenbergabbau, keine neuen Investitionen, keine Jobsicherheit, keine Zukunftsperspektive. Der Gedanke ist nicht, sich nach unten zu beschraeken, was ja letztlich die 1:12 Initiative verlangt, sondern nach oben offen zu lassen und alle am Gewinn einigermassen gerecht teilhaben zu lassen (es muss ja nicht 1:12 sein - kann auch 1:18, oder 1:24 sein). Die Folge meines Gedankens koennte sein, dass das Management sich dann ueberlegen wird, ob es sich diese Lohnkosten leisten kann. Die Selbstbeschraenkung um der Rendite und damit des Aktionaers willen wuerde automatisch folgen, und der Aktionaer verliert gegenueber der Geschaeftsleitung einen wichtigen Hebel.

kein wachstum, kein wohlstand,kein fortschritt

Nicht nur die tragische 1:12 initiative, in der gesamten schweizer politik ist leider eine latente wirtschaftsfeindlichkeit spuerbar. Insbesonders sind diese tendenzen von der linken seite zu verantworten. Selbstversaendlich waere die "umgedrehte 1:12" vorzuziehen. Nicht reduktion sondern eine gerechtere verteilung des erarbeiteten sollte das ziel sein. Um klar zu sen, wachstum ist zur steigerung des Wohlstandes der schweizer buerger absolut unverzichtbar.

Balroks

Gebt jetzt bloss nicht auf, und akzeptiert die Ablehnung der 1:12 Initiative nur nicht...! Werdet zu Balroks und kämpft wie Balroks aus Herr der Ringe..., Balroks sind in der Regel unbesiegbar...! Und auch niemand im Parlament beherrscht Magie um sie aufzuhalten! Jetzt fehlt genau Werbung für die 1:12 Initiative, aber für die fehlt der Juso das Geld, also fragt jemanden als Sponsor, der auch Lohnverhältnisse hat in der Firma, so wie etwa: Migros, Coop oder Victorinox...! Jetzt fehlen ein paar aussagekräftige Plakate...! Oder eine Werbung aufgedruckt auf eine Glühbirne...! ;D solidarische Grüsse eures genauso mitfieberndes und miteiferndes Rosinchen...! ;)

die unteren Gehälter anheben...?

Das oben häufig genannte Argument, dass ein Verhältnis von 1: 12 wenig wäre, ist doch ein ziemlich eingeschränktes Argument, weil niemand denkt daran den unteren mehr zu geben, weshalb können nicht einfach alle untersten nicht 9000 Fr. verdienen...? So viel wie ein Doktor...! Das wäre auch ein Zeichen der viel höheren Wertschätzung...! Und dann wären die Verdienste oben auch viel höher...! Und es müsste nicht immer darüber gejammert werden, dass die Gehälter wenig wären...! :D ;) @"Putzpersonal wird dann einfach ausgelagert" Die Gefahr wäre gross, dass die Putzfrauen, dann einfach streiken, oder ihre Arbeit gerade ganz nieder legen, dann können die doch selbst putzen gehen...! Was sie ohnehin eigentlich schon tun sollten...! Und der Gehalt von 1:12 beinhaltet sowieso alle ausbezahlten Zulagen, Zusatzgehälter, Aktien und sonst irgendwelchen Boni, die von einem Unternehmen ausbezahlt werden...! Auch das Argument, dass dann die Topleute gehen würden, ist völlig aus der Luft gegriffen...! Weil jemand der nur für viel Geld seine Arbeit macht, ist gar keine Topperson, sondern nur ein reiches geldgieriges Stinktier, das eigentlich sowieso niemand braucht, also weg, mit ihnen...! Sollen die nur abhauen...! Man könnte den Job ja auch einer dann arbeitslosen Putzfrau geben, für die wäre dann der Verdienst eine riesen Summe, über die sie sich sehr freuen würde...! Wirliche Topleute machen ihre Arbeit auch für weniger Lohn...! Oder ich hätte den Plan zu einem noch viel cooleren System, was aus der Zukunft stammt und gar kein Geld beinhaltet...! Weil ich mir die Daten gedown loadet habe...! ;) Dieser Stil nennt man nüsseln...! ;)