1:12 - Gemeinsam für gerechte Löhne



1:12-Initiative: Argumente

Die 1:12-Initiative schafft gerechte Löhne.

Die 1:12-Initiative will, dass niemand in einem Jahr weniger verdient als der bestbezahlte Manager im gleichen Unternehmen in einem Monat. Sie will deshalb in der Verfas-sung verankern, dass der tiefste Lohn in einem Unternehmen nicht mehr als zwölf Mal tiefer als der höchste sein darf. Dadurch wird verhindert, dass sich Abzocker-Manager immer mehr vom Kuchen unter den Nagel reissen und allen anderen Mitarbeiter/innen nur Brosamen bleiben. Mit der 1:12-Initiative werden den Manager-Gehältern Schranken gesetzt, damit die Löhne aller wieder steigen.


Lohn-Wachstum 2002-2009: Was sich Abzocker mehr nehmen, kriegen alle anderen weniger.


Die 1:12-Initiative stoppt Abzocker.

Trotz der Krise: Die Abzocker-Manager zahlen sich unver-schämte Saläre und Millionen-Boni aus. Im Schnitt verdient ein Manager heute 4 Millionen oder 56 Mal mal mehr als ein/e normale/r Schweizer Arbeitnehmer/in!1 Dafür gehen sie erneut unverantwortliche Risiken ein, für die wir dann mit tieferen Löhnen, unseren Jobs oder unseren Steuern gerade stehen müssen. Die 1:12-Initiative schiebt hier  einen Riegel.

Die 1:12-Initiative lässt das Volk über die Spielregeln entscheiden.

Heute entscheiden die Abzocker alleine über die Löhne – und berücksichtigen dabei nur ihr eigenes Portemonnaie. Alle anderen müssen tatenlos zu sehen und die Folgen ausbaden. Das ändert die 1:12-Initiative. Sie gibt dem Volk wieder das letzte Wort, um für faire Spielregeln zu sorgen.

Überzeugt? Dann lade doch den Unterschriftenbogen herunter und unterschreibe die 1:12-Initiative:

    Mehr Infos findest du im ausführlichen Argumentarium.

    • 1:12-Initiative: Irrtümer der Abzocker und ihrer Handlanger

    Irrtum I: "Die grossen Multis verlagern ihre Standorte ins Ausland."

    Die Standortfrage ist bloss Erpressung der Abzocker, damit alles in ihrem Sinne bleibt und das Volk nicht für faire Spielre-geln sorgen kann. Denn die 1:12-Initiative fordert nur eine maximale Lohnspanne. Der Erfolg eines Unternehmens wird nicht beeinträchtigt. Es wird weder die Produktion verteuert, noch das Management erschwert. Im Gegenteil: Zu hohe Löhne für Manager schmälern die Unternehmensleistung, weil sie falsche Anreize setzen und das Unternehmensklima beeinträchtigen.

    Irrtum II: "Die 1:12-Initiative ist aufwendig umzusetzen."

    Sicher nicht! Die Unternehmen können z.B. verpichtet werden, die Löhne mit der Steuererklärung, dem Jahresbericht oder der Buchprüfung offen zu legen. So müsste auch keine neue Behörde geschaffen werden.

    Irrtum III: "Die 1:12-Initiative wird umgangen, weil Unternehmen einfach Mitarbeiter/innen auslagern."

    So einfach ist das nicht. Erstens muss das Parlament – wird die 1:12-Initiative vom Volk angenommen – ein Gesetz zur Umsetzung verabschieden. Auslagerungen um 1:12 zu verhindern müssten darin strafbar gemacht werden. Zweitens sprechen wir von Unternehmen und nicht von einer schon denierten juristischen Person. Scheinselbstständige sowie Beschäftigte in dauernden Auftragsverhältnissen oder Management-Gesellschaften gehören genauso zu einem Unternehmen wie „normale“ Arbeitnehmer/innen. Drittens sind Auslagerungen Grenzen gesetzt, wenn sie inefzient werden. Ein Sekretär z.B. ist schwierig auszulagern.

    Mehr zu den geläufigsten Irrtümern findest du hier.


    1 Quelle: Anlagestiftung Ethos, Bundesamt für Statistik.