Es wird weiter abgezockt: UBS-Chef Oswald Grübel
 

Es wird weiter abgezockt

Trotz allem: Bei der UBS wird munter weiter abgezockt. Die Bank schreibt zwar einen Jahrsverlust von 2.7 Milliarden Franken, zahlt aber erstaunlicherweise „erfolgsabhängige" Boni im Wert von 3 Milliarden aus. Die NZZ - ihres Zeichens Sprachrohr der Abzocker - rechnet vor, dass das zu bloss 200'000 Franken Gesamtlohn pro Mitarbeiter/in führt, was im Vergleich zu anderen Banken geradezu bescheiden sei.

Zunächst gilt es aber festzuhalten, dass in der Schweiz gerade einmal ca. 2% der Bevölkerung so viel oder mehr verdienen. Zudem handelt es sich nur um einen Durchschnittswert, der das wirkliche Ausmass des Abzocker-Problems verbirgt. Die meisten UBS-Mitarbeiter/innen - die nicht einmal einen 13. Monatslohn erhalten - sehen natürlich häufig sehr viel weniger. Die Lohnverteilung ist bei den Banken noch viel ungleicher als in anderen Branchen (siehe auch die BFS-Lohnstrukur-Erhebung). Anders ausgedrückt: Die Manager zu obersten zocken Millionen ab - und das unabhängig, wie das Geschäft läuft oder ob die Steuerzahler/innen Milliarden aufwerfen.

Der Grund dafür liegt in der uneingeschränkten Machtposition der Manager, die sie ungehindert auf Kosten aller anderen bedienen lässt. Damit sich das ändert, brauchen wir griffige Regeln, welche die Macht der Abzocker bricht. Die Minder-Initiative vermag das nicht zu tun. Noch weniger seit sie mit der SVP weiter abgeschwächt wurde. Wir sammeln deshalb noch energischer Unterschriften für die 1:12-Initiative. Damit die Abzocker endlich gestoppt werden.

Kommentare

zunächst gilt es festzuhalten....

... dass banken ihr eigenes geld "machen" können... . ein hoch auf alle banker - sie haben milliardengewinne geschrieben... in nur EINEM JAHR.... respekt.... hinter dieser leistung verbirgt sich ein jahrelanges studium - wer möchte nicht gerne milliardengewinne schreiben... aber wir sind halt nur kleine arbeiter ohne "risiko"... welch grosses risiko, das vom staat gepumpte geld in die börse zu stecken und mit kollegen papiere zu tauschen und zu beobachten, wie das vermögen wächst und wächst... erste stunde wirtschaft: viele kaufen was, der preis steigt... wenn also die banken der welt ihr "staatshilfengeld" in die börse gesteckt haben, was passiert...? richtig - die preise steigen... und da banken hunderte von milliarden zur verfügung gestellt bekamen, stiegen die preise heftig... wenn ich also vor einem jahr mein geld investiert hätte, wieviel hätte ich wohl damit verdient...? ICE BRENT CRUDE FUTURES +96.66% ICE WTI CRUDE FUTURES +128.37% Gold + 14% (wäre vor 5 jahren interessant gewesen...) Platin +38.79% DAX +35.09% SMI +32.91% DOW JONES +37.55% NIKKEI +33.95% DJ EURO STOXX 31.15% CRB INDEX + 37.7 % S&P GSCI INDEX SPOT,RTH + 69.03% ROGERS INTERNATIONAL +41.67% einige fonds haben renditen von weit über 100% ... aber schön, wenn man seinen eigenen "wetten" steuern *darf*... und darauf nochmals ein hoch auf die super-banker, die ihre bilanz aufbessern durften, indem sie ihre papiere untereinander getauscht haben.... dem stuergeld sei auch gedankt.... aber keine sorge... ALLE haben davon profitiert.. denn jeder weiss, dass der mittelstand sein geld in die rohstoffbörse investiert und im letzten jahr ordentlich abkassiert hat.... :-/ danke liebe banker...