LAN-Party mit hunderten Gamern. Alles Amokläufer?
 

Petition lanciert

Und wieder geht es los: Der moralische Aufschrei rund um „Killergames“. Die Rechtskommission des Ständerates empfiehlt die Annahme von zwei Vorstössen, die Videospiele verbieten wollen.
Mit der Begründung, Videospiele stellten ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar, will man Tausenden von Jugendlichen in der Schweiz ihr Hobby verbieten. Gegen diese Bevormundung setzen wir uns entschieden zur Wehr. Schliesslich darf sich jede und jeder selber aussuchen, womit er oder sie die Freizeit verbringt. Gerade im Bereich der Videospiele entwickelt sich ausserdem eine lebhafte und engagierte Jugendkultur. Es werden Lan-Parties organisiert, E-Sportgemeinschaften gegründet und mehr und mehr melden sich die GamerInnen auch politisch zu Wort. Gemeinsam mit diversen Organisationen hat die Juso nun eine Petition gegen das Verbot von Videogames und für eine selbstbestimmte Jugendkultur lanciert.
Unterschreibt jetzt die Petition unter: www.pro-jugendkultur.ch

Kommentare

Was für eine Sauerei! Ein so

Was für eine Sauerei! Ein so grosser Teil der Bevölkerung unter vierzig spielt Computerspiele mit mehr oder minder Gewalt, OHNE selber gewalttätig zu werden. Es "gamen" mehr Leute, als ins Kino gehen, und dann sicher noch viel länger! Es kann nicht sein, dass Computerspiele nun wegen unwissenschaftlichen und verzerrten Medien-Horrorszenarien verboten werden - Internet und Games, das ist DIE Kultur der jungen Generation! Aber aus dem Text hier geht nicht genau hervor, was und wie verboten werden soll? So weit ich das auf Slashdot gelesen habe, ist ein Vorstoss für legal verbindliche Altersgrenzen nach PEGI-Standard, und einer für ein Verbot von "Killerspielen"? Für ersteres wäre ich schon, wenn die Regeln so klar wie möglich sind und die Organisation nicht einfach wie in Deutschland durch eine nicht-Bewertung die Publikation von Games verzögern oder verhindern kann. Nun, wie ist das denn mit den Vorstössen genau? Könnt ihr das noch etwas genauer formulieren?

schonmal aufgefallen....

...dass amokläufer meist in der schule oder am arbeitsplatz ihren "frust" ablassen..? natürlich waren das alles gamer... das begann schon vor 30 jahren mit PONG.... und die amokläufer davor hatten eine offenbahrung der zukunft, sahen killerspiele voraus und wollten das nachahmen... aber warum einer zum amoklauf... quasi gedrängt, gar gezwungen wird, will keiner sehen... scheidung, anwaltskosten, jährliche steuern und vielleicht noch den job verlieren... also ab in den nächsten laden und eine knarre kaufen... oder gleich die vom schlafzimmer holen... denn... alle achtung... in fast jedem schweizer haushalt findet man ein tötungs- gerät der spitzenklasse... schweizer handwerkskunst vom feinsten... denn jedes kind weiss, dass wir super waffen produzieren... es ist ebenso wichtig, eine waffe bedienen zu können, sehr wichtig... darum zwingen sie uns auch, militärdienst zu leisten... und wer nicht will, löhnt dafür 3% seines jahreseinkommens... aber weiter... denn JEDEN augenblilck könnten die deutschen oder die italiener über die berge kommen (walliser... ^^) und uns angreifen...!!! es ist sehr wichtig, milliardengewinne am verkauf von waffen zu machen, damit sich die leute gegenseitig beschützen können... ob ein kerl mit seiner schweizer waffe 20 menschen über den haufen beschützt, oder nur einen einzelnen menschen damit beschützt... die waffenlobby interessierts nicht... lieber den games die schuld in die schuhe schieben... was sollen die kids heute noch anstellen...? alles ist verboten und jeder flecken land ist privateigentum von jemandem.... den ganzen tag werden sie in der schule schikaniert und abends heisst es hände waschen, hausaufgaben, essen und... tja zu spät, um draussen rum zu lungern... am vierzehner basteln..`? und dafür vielleicht noch aufs auto- permis verzichten...? lieber nicht... eine baumhütte bauen...? um vom bauern, dem der baum gehört, eine gewischt zu bekommen...? lieber nicht... fernsehn...? (kein kommentar) klar gibts auch schöne hobbys... aber welche eltern können wollen sich "gute" hobbys leisten...? karate 800,- fussball 50 - 600 .- (600 CHF war mein jahresbeitrag damals, ohne schuhe, ohne schoner, ohne klamotten, die kaputt gehen...) ein neues skateboard..? -> regelmässig neue schuhe und ein brett kostet 400-500 CHF ... skifahren...? saison + skier + dress + verpflegung... gute nacht... natürlich hätten sie damals... drei generationen früher.... auch eher ein buch zur hand genommen und von wollust, mord und intriegen gelesen, anstatt mit der zeit zu gehen und sich am computer zu amüsieren... hauptsache die zahlen stimmen.... oben in der lobby... wo menschen waffen verkaufen, damit sich andere gegenseitig ab"beschützen" können... und ende jahr die millionen einstreichen...

Links

Liebe Leute, hier die verlangten Links zu den Motionen: Motion Alleman/Standesinitiative Bern (wortgleich): http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20093422 Standesinitiative St. Gallen: http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20090313

Links

Danke! Dann noch die kleine Unklarheit - hier sind Motionen, die einen Gesetzestextentwurf vom Bundesrat fordern. Was heisst es denn, wenn die Rechtskommission diese Vorstoesse zur Annahme empfiehlt? Dass sie gut heissen, so einen Gesetzestext erstellen zu lassen, oder dass sie glauben, dass ein entstehender Text sehr gut zu geltendem Recht passen wuerde? Nicht, dass ich nicht so oder so denke, dass so oder so die Empfehlung Schwachsinn ist, aber es waere gut zu wissen, wo genau wir da stehen.

Unwissenschaftlich von wegen

Hallo Ra Es stimmt nicht, dass dies unwissenschaftlich ist. Siehe Anti-Samariter-Effekt im PDF. http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/994102 Da werden zugegebenermassen nur Kurzzeitwirkungen bewiesen, aber was auf kurze Dauer wirkt, tut dies in der Regel auch auf lange Dauer. Ich empfehle dir auch das Buch von Manfred Spitzer "Vorsicht Bildschirm" oder "Inseln der Vernunft im Cyberstorm" von bzw. über den Computerwissenschaftler Joseph Weizenbaum. "Ein so grosser Teil der Bevölkerung unter vierzig spielt Computerspiele mit mehr oder minder Gewalt, OHNE selber gewalttätig zu werden." Mit dieser Argumentation könnte man Kindern ja auch an Schusswaffen ausbilden. Wissenschaft und Populismus sind zwei Paar Schuhe. Und Medienkompetenz umfasst einiges mehr als das Bedienen eines IPhones oder einer Videokonsole ;) Gruss This

Studien gibt es wie Sand am

Studien gibt es wie Sand am Meer. Wie stark der einfluss nun wirklich ist, weiss immernoch niemand. http://www.heise.de/ct/artikel/Die-Diskussion-ueber-Killerspiele-302602....

Was für eine Sauerei! Ein so

Was für eine Sauerei! Ein so grosser Teil der Bevölkerung unter vierzig spielt Computerspiele mit mehr oder minder Gewalt, OHNE selber gewalttätig zu werden. Es "gamen" mehr Leute, als ins Kino gehen, und dann sicher noch viel länger! Es kann nicht sein, dass Computerspiele nun wegen unwissenschaftlichen und verzerrten Medien-Horrorszenarien verboten werden - Internet und Games, das ist DIE Kultur der jungen Generation! Aber aus dem Text hier geht nicht genau hervor, was und wie verboten werden soll? So weit ich das auf Slashdot gelesen habe, ist ein Vorstoss für legal verbindliche Altersgrenzen nach PEGI-Standard, und einer für ein Verbot von "Killerspielen"? Für ersteres wäre ich schon, wenn die Regeln so klar wie möglich sind und die Organisation nicht einfach wie in Deutschland durch eine nicht-Bewertung die Publikation von Games verzögern oder verhindern kann. Nun, wie ist das denn mit den Vorstössen genau? Könnt ihr das noch etwas genauer formulieren?

Sorry

Ah ja und die Kommentarfunktion ist etwas seltsam. Es gibt keine Bestätigung für korrektes Absenden eines Eintrags, und wenn kein Betreff angegeben wird, rutscht die Nachricht da rein...? Sorry trotzdem für's zweimal posten!

Ist doch wiedereinmal

Ist doch wiedereinmal typisch. Jetzt sollen wieder alle bestraft werden, nur weil ein paar verrückte Amok laufen und zu Hause Gewaltgames haben. So geht das doch nicht ! Solche Leute laufen Amok weil die sonst schon irgendwo einen knicks haben ( zum Beispiel durch die moderne Lebensform geschädigt wurden ), da haben Spiele keinen Einfluss !

unsere geselschaft krankt an

unsere geselschaft krankt an mangelndem respekt vor dem menschen und vor dem leben. ausbrüche von gewalt bei jugendlichen und von anderem respektlosem verhalten den mitmenschen gegenüber werden immer mehr thematisiert und das zurecht den jede form von gewalt ist zu verurteilen. wie stets sucht mann die schuld in der kultur der jugend. das problem liegt aber in unserer gesellschaft, welche auf konsum basiert und nicht auf menschlichkeit und respekt. Es ist nicht ein problem wenn ein 18 jähriger modern warefare 2 spielt oder cs wenn er im echten leben nicht gewalttätig ist. es ist die plicht der eltern ihrem kind zu lernen das es keine gewalt anwendet, das es niemals ein prblem mit gewalt lösen darf das es nie einen menschen tritt der am boden liegt und das es nicht mit gewalt drohen soll. zuguterletzt ist es die pflicht die kinder aufzuklären. es gehört auch zu den elterlichen plichten respekt vor allen menschen mit auf den weg zu geben. Games orientieren sich zum teil an der realität diese ist wie wir wissen blutiger als es gut wäre und nicht sehr menschlich und für ein bischen öl oder macht fliegt das blei durch die gegend das ist die realität und es wird so unter anderem auch in filmen und games dargestellt. Abgesehen vom american dream und der fiktion einer freien welt welche auch gezeigt wird.(mfg an die arbeiter bei echelon und Onyx einen schönen sonntag geht in die kirche ihr habt es nötig) mann darf SHOOTER nicht verbieten es würde nur dazu führen das ein schmuggel und schwarzmarkt ensteht (phisisch und virtuell) und der STAAT DIE KONTROLLMÖGLICHKEIT VERLIERT. statdessen müssen gesetze mit klaren richtlinien geschaffen weren die folgendes garantieren. szenen die FOLTER und andere GRAUSAMKEITEN darstellen zb. VERGEWALTIGUNGEN und HINRICHTUNGEN ZENSIERT ODER aus den Games GESTRICHEN WERDEN. der VERKAUF von spielen in unzensierter version nur an ÜBER 21 jährige erlaubt. der VERKAUF und die WEITERGABE an minderjährige (oder unter 21) soll unter STRAFE gestellt werden. DIES GILT AUCH FÜR ELTERN die solche games besitzen und sie im beisein der kinder spielen.

jo stimme Dir zu. Die

jo stimme Dir zu. Die Gesellschaft muss wieder lernen mehr respekt von einander zu haben. Für die Politiker ist dieses Verbot eine Massnahme. Wie viel die bringen wird weiss niemand.

In der Wissenschaft gehen die

In der Wissenschaft gehen die Meinungen auseinander, ob Killergames eine schädigende Wirkung haben oder nicht. Wohl kaum sind gewisse Befürchtungen aber nur "unwissenschaftlich" und "Horror-Szenarien der Medien". Ich denke mal, dass Killergames für eine Minderheit von Leuten durchaus gefähliche Auswirkungen haben können. Für diese wird das Game nicht zum Frust rauslassen, sondern zum Frustaufbau, die mit der Zeit den immer grösseren Kick in der virtuellen und mit der Zeit auch in der realen Welt suchen. Dass so viele Amokläufer auch Viel-Gamer waren, kann schon nicht einfach ignoriert oder verharmlost werden - auch wenn natürlich einige andere Faktoren auch mitspielen. Mich stört an den Killergamen die mittlerweile sehr realistische Darstellung von Waffengewalt. Während früher Schusswaffen auf den Bildschirmen wie ein Witz aussahen und das Game schon nur der schlechten Qualität wegen wenig Bezug zur Realität schaffen konnte, ist das heute schon etwas anders. Eine Feuerwaffe im Game ist zum Teil schon derart realitätgetreu dargestellt und muss sehr realistisch "bedient" werden. Die Assoziation zu einer richtigen Feuerwaffe irgendwo in einem Krieg auf der Welt oder vielleicht auch zu einem Sturmgewehr zu Hause im Schrank liegt nicht mehr so fern. Wie beim Fernseh schauen denke ich aber auch beim Gamen, dass nicht mehr über die Inhalte und die Form des Gamens nachgedacht werden kann. Die Waffen im Game werden nicht mehr als kritisch, sondern als normal oder belanglos gesehen. Wie beim Fernsehen bereitet sich diese Passivität mit der Zeit auch auf Bereiche ausserhalb des Screens aus, und wenn Waffen, Gewalt, Macht des Stärkeren und Massaker nicht mehr mit einem gesunden Mass an Abscheu und Verachtung betrachtet werden, kann das gefährliche Folgen haben. Ein Verbot von Killergames löst sicher nicht die Probleme von Amok-Läufen (dafür müssten grössere Faktoren wie wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten angegangen werden) und ähnlichem, kann aber zu einer kritischeren Sicht zu Waffen- und Gewaltfragen beitragen. Dass Killergames spielen (die an den meisten LAN-Parties gespielt werden) "lebhafte und engagierte Jugendkultur" seien, halte ich für einen schlechten Witz. Wie weit geht die JUSO dann in ähnlichen Fragen, beispielsweise beim Paintball? Auch das könnte ja eine "Jugendkultur" sein (ist momentan ja recht im Trend). Schade, dass die JUSO-Spitze hier eine pazifistische, differenziertere Sichtweise vermissen lässt.

Darstellung vom Krieg und von Waffen

die juso sollte sich von gewissen spielen die ein hohes suchtpotenzial haben (WOW) oder sehr realistisch in bild und ton aber nicht bei der verwudbarkeit der spielfigur (cod modern warefare 2) distanzieren. diese spiele sind nichts für unreife und labile persönlichkeiten sie geben das gefühl der unbesiegbarkeit und können so dazu führen das kranke menschen das gefühl bekommen mit einem sturmgewehr durch ein gebäude gehen zu können und einfach auf menschen zu schiesen und so ihre probleme (deren ursachen geselschaftspolitisch angegangen werden müssen)zu lösen. wie von dave richtig gesagt kann ein aufmerksamer gamer aus solchen spielen die bedienung von waffen ableiten und auch zum teil taktiken erlehrnen und testen wie dies bei cs von gamern gemacht wird zusammen mit der verfügbarkeit des stgw.90 ist dies eine ernstzunemende sache und nicht vergleichbar mit dem rest der gamekultur wie zb. virtueller fussball (ea sports bundesliga)welche ihren berechtigten platz hat.

Schlechter Vorschlag der Juso

Der Titel sagt schon alles. Verbieten sollte man diese Partei. Nur unnütze Vorschläge!

Genau!

Demokratische Parteien verbieten ist eine gute Idee. Vor 70 Jahren haben sie das in Deutschland gemacht und zwar mit Erfolg.

1942

... und 1942 wurde die Jungsozialistische und andere linke Parteien in der Schweiz verboten.

Früher war alles besser =D

Von daher wäre ein Verbot der JUSO gar keine so schlechte Idee!

Ihr wollt diese Partei

Ihr wollt diese Partei verbieten, weil sie ein unnötiges Verbot verhindern will?o.O Hier setzt sich die juso wirklich für jugendliche Interessen ein.

JUSO

Also darf da schon mal sagen es ist nicht gleich hassen, aber sagen wir mal, ganz fest nicht mögen tuhe ich die Linken auch. Meistens nerfen die mich mit Ihrer "halt auch die Linke Backe hin!" Einstellung, und hin halten müssen wir dann doch alle. Aber hier!??! Hier stehe ich mit der JUSO, an einer Front und verteidige unsere Rechte/Freiheit die man uns nehmen will. Als es in Deutschland so weit war dachte ich, bei uns kann man das nicht machen, wir haben Rechte. Man muss sich auch so jeden !Scheiss! gefallen lassen (Zitat eines Deutschen Politikers: "Verbieten?? ich wüsste nicht wieso man es erlauben sollte!?" ...erlauben versteht Ihr?) Irgend wann zählen wir nur noch was wir noch dürfen, weils schneller geht. :`-((

Sie sehen da etwas

Sie sehen da etwas falsch. Paintball ist sicher ein neuer Sport welcher leidenschaftlich von einigen praktiziert wird, aber hat zumindest zur Zeit noch überhaupt nicht die Verbreitung wie Computerspiele, und ich wage die Prognose, dass das auch in den nächsten 20 Jahren noch nicht annähernd ähnlich verbreitet sein wird. Es ist hingegen zu verstehen, dass Computerspiele in den letzten Jahren in der Schweiz mehr Geld und Umsatz gemacht haben als das Kino und schon nur finanziell gesehen nebst dem Fernsehen die am meisten verwendete kommerziell geförderte Unterhaltung der Schweiz sind - nota bene mit mehrheitlich gewalthaltigen Spielen. (Letzteres sieht man davon, dass die Verkaufsschlager nebst den wenigeren komplett friedlichen Spielen wie "Die Sims 2" und "Wii Sports" wirklich mehrheitlich Call of Duty:Modern Warfare 2, Mass Effect 2, GTA4 und solche Spiele waren, welche Gewaltanwendung als ein primäres Spielelement haben). Die -wiederum mehrheitlich- computerspielende Jugend und jüngeren Erwachsenen haben aber auf jeden Fall immer noch fast ausnehmend etwas gegen Kriege und Gewalt. Die Demonstration gegen den Irak-Krieg in Bern beispielsweise war mit etwa 30'000-40'000 sehr gross, und das waren sichtbar sehr viele jüngere Leute. Natürlich hatte die Demo in Bern leider -wie zu erwarten- auch keinen merkbaren Einfluss auf die Politik der USA oder ihrer Verbündeten, aber das ist nicht der Punkt hier. Wichtig ist, dass man an vielen solchen Beispielen auch sehen kann, dass die computerspielende Jugend nicht weniger an Frieden und gewaltfreiem Leben in einem Rechtsstaat interessiert ist als ihre Eltern und Grosseltern. Von dem her sage ich mal, dass diese angebliche "Passivität" zumindest nicht schlimmt genug ist, um "Waffen, Gewalt, Macht des Stärkeren und Massaker" nicht mit "Abscheu und Verachtung" zu betrachten. Eher noch existiert diese angebliche "Passivität" gar nicht speziell bei Konsumenten von Computerspielen. Es ist auf jeden Fall auch ihr gutes Recht und toll, dass sie (auch hier) über "die Inhalte und die Form des Gamens nachdenken" wollen. Aber ich kann wirklich weder ihre Schlussfolgerung noch die Wortwahl "Killergames" nachvollziehen. Es passiert einfach nicht so. Wir sind vielleicht keine ideale Gesellschaft, aber es ist nicht so, dass auch gewaltbetontes Fernsehen und Games uns davon abhält, etwas mehr eine zu werden, wie Sie anscheinend denken.

Jugendkultur?

Sorry, aber vor einem Bildschirm zu sitzen hat gar nichts mit Kultur zu tun. Kultur ist das Erschaffen und Verbreiten künstlerischer, sportlicher oder wissenschaftlicher Werte und Erkenntnisse (Musik, Diskussion, Tanz, Malerei, Sport usw.) und wer die neue "Flucht in die digitale Welt" als Kultur bezeichnet, hat von dieser wohl ein bisschen wenig erlebt bis heute... Finde es einfach schade, dass solcher Mist Ressourcen frisst während genug anderes zu tun wäre. Zum Beispiel eine funktionierende Basisdemokratie aufzubauen in der JUSO oder ähnliches. Zudem versteht hier offensichtlich niemand, dass es doch gar nicht um das Spielen per se geht, sondern um das Bedürfnis der Menschen, Gewalt selbstständig auszuüben, statt nur im TV zu sehen. Und dass dies ein Problem ist, müsst ihr alle zugeben. PS: Alkohol zu verbieten wäre übrigens sehr wohl sinnvoll. Wie das Rauchen... doch warum scheint das bloss allen so unlogisch?

Hä?

Bin grd viel zu besffen um logisch zu denkn!!!!

Leute, seit nicht so naiv.

Leute, seit nicht so naiv. Solange in Amerika die Games nicht verboten werden und es Internet gibt, wird sich nichts ändern ausser an Lan Parties. Besteht der Trend noch, grosse Lanpartys zu machen? Im kleinen Kreis ist es ja eh kein Problem. Gibt es nicht wichtigeres, für das Ihr euch einsetzen könnt. Das stimmt mich traurig....

Nein, die JUSO kämpf immer für Wichtiges;-) lol

Haha, langsam spüren auch die JUSO den Gegenwind. Kein Wunder bei den Vorschlägen und Taten, die sie die ganze Zeit machen. JUSO ändlich use!!!!!

Hast vollkommen Recht

Last die Linken nicht an die Macht kommen, sonst geht es bergab mit der Schweiz. Freue mich auf die nächsten Wahlen:D

Spiele zu schaffen und

Spiele zu schaffen und konsumieren hat auf jeden Fall mit Kultur zu tun. Was denken Sie denn, wie verschidene Varianten der Musik, Malerei, Film ... entstanden sind? Sicher hat die Schaffung dieser Werke mehr "bildenenden" und "aktiven" Charakter, aber auch für die Konsumenten haben diese grossen Wert. Auch wenn es Ihnen nicht genehm ist, sind Computerspiele einfach nur eines der Dinge, welches die Jugend sozial verbindet. Was glauben Sie denn, was Kultur ist? Das hatte doch immer teilweise mit Realitätsbewältigung und Unterhaltung zu tun. Sie könnten sich ja 'mal bilden und nachlsen, wie verschiedene "Epochen" in der Kulturgeschichte des Westens entstanden sind- und das geht weiter zurück als zum Rock&Roll und den Hippies. Es geht hier auch ganz sicher nicht um ein effektives Verbot von selbstständiger Gewaltausübung, da muss man gar nichts eingestehen. Fiktive Gewaltdarstellungen in "Geschichten" anzuschauen oder anzuhören macht die allermeisten Personen NICHT automatisch gewalttätig oder auch nur gewalttätiger. Der Fakt sollte ja trotz der sensationsproduzierenden Presse klar sein - ansonsten hätten wir an jedem Bahnhof täglich eine Schlägerei, weil praktisch die ganze Jugend bis 40 Computerspiele spielt, und fast alle gewalthaltige Spiele. Wenn man sich dann auf eine sehr kleine Minderheit von Leuten mit Massnahmen welche alle betreffen einigt, dann ist das einfach schlecht. Kann man ja auch gleich alles verbieten.

Gegen Spiegelfechterei in der Politik

Ja, es gibt dringendere Probleme als das mögliche Verbot von "Killergames". Aber dem Geist hinter diesem Vorschlag muss entgegen getreten werden. Statt sich mit der Wirkung und der Macht der Medien kritisch auseinander zu setzen, soll eine neue Form verboten werden. Statt Probleme zu lösen werden Feindbilder geschaffen: Gegen den Islam das Minarettverbot, gegen Killerspiele das Spieleverbot - und zuletzt sind an allem die Ausländer schuld. Herr Näf sollte doch bitte zur SVP wechseln, dort gehört seine Art der Politik hin.

JUSO

Ja, bitte Herr Näf gehen Sie! Also ich war und bin für das Minaretverbot, aber bin gegen das Computerspiel verbot resp. gegen die so gennanten Spiel-Killer. Was bin ich jetzt?? Diese Partei-Sache fand ich immer dof! -- Aber ich sag jetzt mal allen Befürworter des Verbotes etwas. Falls es wircklich zur erwartenden Katastrofe kommen sollte, man kreuze die Finger, wird die Schweiz beben der Aufruf wird die Blicke auf unser Land schwenken und euch und den deutschen Politikern werden die Augen rausfallen und es wird Schleifspuren am Kinn geben. Ihr habt keine Ahnung wieviele mündige es von uns gibt, und die sind entschlossen stehen Seite an Seite. Möge das Volk entscheiden!

Nicht gut

Ich befürworte eine Unterstützung der JUSO für Killergames nicht. Es ist alles andere als sozial Leute etc. abzuschiessen. Immer spricht man von der Abschaffung der Armee, befürwortet aber gleichzeitig Kriegsspiele, Killergames und Dergleichen. Das passt einfach nicht zusammen.

Dafür?

Eigentlich müssten die Linken und die Juso dafür sein. Mit dem Argument "wie kann man Killergames wegen ein paar durchgeknallten nur verbieten" kann man auch sagen "wie kann man nur wollen, dass das Sturmgewehr ins Zeughaus muss wegen ein paar durchgeknallten"! Wo passt das zusammen? Politisiert die Linke allso nach dem Gusto einmal so, dann wieder so (je nach Lust und Laune). Ich erkenne absolut keine klare Linie bei den Linken. Bei der Sturmgewehrdebatte höhre ich von den Linken immer "jeder Tote ist einer zuviel (was auch stimmt), darum entmündigt den Bürger und Sturmgewehre ins Zeughaus". Hier wo es ebenfalls sehr viele Tote gibt ist die Linke empört dass man das Übel und den Grund für solche Taten verbieten wil. Darum ist die Linke absolut nicht glaubhaft. Gleich könnte man mit den wenigen Raser argumentieren (da möchte die Linke ja ebenfalls am liebsten das böse, böse Auto verbieten oder zumindest wiedermal eine neue Steuer darauf erheben). Warum kommt die Linke nicht auf die Idee (wie sonst immer) eine Steuer auf Killergames einzuführen für die Finanzierung einer neuen Behörde, welche präventiv gegen Killergames-Tote handeln kann. Dies wäre eigentlich der bekannte und gewohnte weg wie die Linke Probleme löst. Warum diesmal nicht?