JUSO Blog

Mindestlohn statt Working Poor

Die Top-Manager der Teppichetage haben nichts aus der Wirtschaftskrise gelernt: Weiterhin lassen sie sich von den von Kündigung, Lohnkürzung oder Lohnstagnation betroffenen Arbeitnehmenden ihre Lohnexzesse bezahlen. Sie schneiden sich Jahr für Jahr mehr vom Lohnkuchen ab, während viele Arbeitnehmende kleine Kuchenstücke erhalten und einem immer grösseren Lohndruck ausgesetzt sind.

Mehrheit der SchweizerInnen für 1:12

Eine Mehrheit der SchweizerInnen ist für eine Lohnbandbreite von höchstens 1:12. Dies ergab eine repräsentative Umfrage. Die JUSO freut sich sehr über dieses Resultat, das zeigt, wie stark der Bundesrat am Volk vorbeipolitisiert. Die Haltung des Bundesrates teilen nur gerade 9% der befragten Personen.

Bundesrat stellt sich hinter Abzocker!

Bei der Einreichung der 1:12-Initiative

Die JUSO ist enttäuscht über den Entscheid des Bundesrates, die 1:12-Initiative zur Ablehnung zu empfehlen. Er verpasst es damit, die dramatische Ungleichheit bei den Löhnen zu korrigieren. Zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet dieser Entscheid einen weiteren Kniefall der Politik vor der neuen Herrscherschicht in den Chefetagen.

Die Reichsten nehmen sich immer mehr

Während landauf, landab nach der Steuersenkungsparty der Sparpaketekater Einzug hält, bereichern sich die Reichsten fröhlich weiter. Im letzten Jahr wuchs das Vermögen der 300 Reichsten um 11 Milliarden Franken. Dies zeigt eine schreiende Ungerechtigkeit. Während diese Leute in Saus und Braus leben, soll kein Geld mehr für Bildung, Soziales und Forschung bezahlt werden können.

Nicht ohne 99%. OccupyWEF!

Vom 25. - 29. Januar 2012 trifft sich wie jedes Jahr die selbst ernannten Global Leaders am World Economic Forum (WEF) in Davos. Diesmal nicht ohne die 99%! Wir rufen zum internationalen Occupy WEF auf. Zu diesen "CAMP IGLOO" werden Occupy-AktivistInnen aus der ganzen Welt eingeladen.

Vasella will JUSO mundtot machen

Oberabzocker Daniel Vasella gewinnt in erster Instanz vor dem Badener Bezirksgericht gegen die JUSO. Dies nachdem er wegen dem Flyer "Abzocker zieht euch warm an" wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung klagte. Das Gericht will uns zudem die Anwalts- und Verfahrenskosten von 22'000 Franken aufhalsen. Die JUSO zieht das Urteil auf jeden Fall weiter. Dafür sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

Banken auf die Anklagebank statt Elmer

Heute verhandelt das Zürcher Obergericht über das Berufungsverfahren des Ex-Bankers und Whistleblowers Rudolf Elmer. Nachdem bereits das Bezirksgericht Elmer wegen Verletzung des Bankgeheimnis verurteilt hat, behandelt nun auch das Obergericht seinen Fall. Wiederum stellt sich die Frage: Hat ein Mensch Unrecht begangen, wenn er die kriminellen und illegalen Machenschaften der Banken aufdeckt?

JUSO verurteilt Räumung und Polizeigewalt

Bild der Räumung auf dem Lindenhof (Thurgauer Zeitung)

Heute Morgen hat die Räumung von Occupy Lindenhof begonnen. Die JUSO Schweiz ist sehr enttäuscht, dass der Stadtrat von Zürich wenig Demokratieverständnis zeigt. Wir verurteilen zudem die gewaltsamen Übergriffe der Polizei auf friedliche Demonstranten.

JUSO-Standesinitiative gegen Geldwäscherei überwiesen

Nach der Delegiertenversammlung über Bodenpolitik vom 9. Juli 2011 entschloss sich die JUSO Schweiz Vorstösse in den Kantonsparlamenten zur Bekämpfung der Geldwäscherei bei Immobilien einzureichen. Heute hat der Kantonsrat von Luzern die entsprechende Motion der SP/JUSO-Fraktion mit 62 zu 46 Stimmen überwiesen. 

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