Abzocker: Am 6.10. legen wir los!

Am Donnerstag wurden wir zweifach bestätigt. Die Bundeskanzlei hat defintiv den Startschuss für die 1:12-Initiative gegeben. Am 6. Oktober dürfen wir mit Sammeln  beginnen! Das wir damit auf dem richtigen Weg sind, folgte praktisch zeitgleich: Am Donnertag präsentierte die Anlagestiftung Ethos auch ihre Managerlohn-Studie.

Das Fazit der Studie: Die Abzocker bei den Banken mussten zwar wegen der Krise ihre Löhne – auf hohem Niveau – leicht nach unten korrigieren, sonst aber blieb alles beim Alten. Ein durchschnittlicher Manager bezieht im Jahr immer noch 4 Millionen Franken. Das sind 56 Mal mehr als ein/e typische/r Arbeitnehmer/in in der Schweiz verdient!

Abzocker sind also nach wie vor ein Problem. Was sie mehr bekommen, wird den anderen ArbeitnehmerInnen vorenthalten. Mit der 1:12-Initiative dürfen die Manager nicht mehr als 12 Mal so viel verdienen wie sein/e Mitarbeiter/in mit dem kleinsten Lohn. Damit bleibt für alle anderen mehr, die Löhne werden gerechter und die Abzocker endlich gestoppt. Grund genug, um am 6. Oktober mit voll Gas loszulegen. Oder?

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