Petition: Stop dirty business!

Die JUSO Schweiz lanciert eine Online-Petition, die die Schweizer
Banken, den Bundesrat und das Parlament dazu auffordert, das Bankgeheimnis
endlich aufzugeben und unverzüglich das dreckige Geschäft mit Diktatoren zu
beenden.

Seit einem
Jahrhundert bietet das Bankgeheimnis Autokraten, Diktatoren und
MassenmörderInnen einen sicheren Hafen für ihre erbeuteten Millionen. In diesen
Tagen zeigen sich die Schattenseiten dieses dreckigen Business besonders
deutlich: Die Menschen im Jemen, in Tunesien oder Ägypten erheben sich und
kämpfen für Freiheit und Demokratie – und viele von ihnen riskieren dafür ihr
Leben. Anstatt sich bedingungslos auf die Seite der unterdrückten Völker zu
stellen, schweigt die Schweizer Politik lieber. Jetzt wird auch klar wieso: Die
Diktatoren Ben Ali und Mubarak haben wohl grosse Teile ihres Vermögen auf
Schweizer Bankkonten in Sicherheit gebracht. Die Schweiz macht sich damit
mitschuldig am Elend von Millionen Menschen, an der politischen Verfolgung von
Demokratinnen und Demokraten und an Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dieses
dreckige Geschäft ist einer Demokratie nicht würdig!

Die
UnterzeichnerInnen der Petition fordern die Schweizer
Banken, den Bundesrat und das Parlament auf, unverzüglich das dreckige Geschäft
mit den Diktatoren zu beenden. Wir fordern:

  • Die Schweiz
    muss tun, was sie kann, um den Freiheitskampf der Menschen zu
    unterstützen.
  • Alle
    Vermögen von Diktatoren und Autokraten auf Schweizer Banken sind sofort zu
    sperren. Der Bundesrat muss sofort alle Banken verpflichten, zu überprüfen, ob
    auf ihren Konten Gelder von autoritären oder diktatorischen Regimes
    lagern.
  • Die
    Schweizer Banken müssen unverzüglich jegliche Zusammenarbeit mit Autokraten und
    Diktatoren einstellen. Die Vermögen sind sobald möglich den Völkern zurück zu
    erstatten.

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