Der Selbstbedienungsladen?

Es war ein gutes Jahr für Abzocker. Nach Krise,
Staatshilfe und staatlichen Sparrunden auf dem Buckel von uns allen langen sie
bereits wieder mit beiden Händen zu. Von den Profiten des Aufschwungs erhalten
die Arbeitnehmenden einmal mal mehr nur die Krümmel. Die Lohnbandbreite zwischen
Angestellten und Managment bleibt bei den 41 untersuchten Unternehmen 1:43. Dies zeigt die Unia-Lohnstudie.

Spitzenreiterin ist einmal mehr die UBS, die die
Saläre ihrer ManagerInnen um 1.7 Millionen anhob und damit dem Kader eine fast  5000
mal höhere Lohnerhöhung gönnte als den normalen Angestellten.

Die totale Ignoranz der ManagerInnen ist widerlich,
aber überhaupt nicht überraschend. Solange es der Wirtschaft schlecht geht, soll
die Gesellschaft dafür gerade stehen, indem sie Kurzarbeit und
Liquiditätsspritzen finanziert. Und wenn es der Wirtschaft gut geht, kann sich
die ManagerInnengilde einmal mehr nicht genug Geld nachwerfen.

Besonders geschmacklos ist diese Selbstbedienung
vor dem Hintergrund, dass Ende März 15’000 Menschen dank des
Sozialabbaus der bürgerlichen Parteien aus der Arbeitslosenkasse rausgeflogen sind. Die Begründung war wie
immer dieselbe: Wir haben zu wenig Geld!

Und dies wird auch so bleiben solange sich unsere
ManagerInnen dermassen schamlos an unserer Volkswirtschaft bedienen und sich mit
einem Trinkgeld dann noch unsere korrupten bürgerlichen PolitikerInnen
kaufen.

Mit der 1:12-Initiative hat das Volk die
Möglichkeit dieser Mentalität einen Riegel zu schieben und endlich wieder selbst
die Regeln für unser Zusammenleben zu machen.

Link zur Lohnstudie der Unia

Hier die 1:12-Initiative unterstützen

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