Sergio, Benoît und Beat testen Nachtnetz


Die
JUSO startet eine ÖV-Aktionswoche und wird in der ganzen Schweiz tausende von
Flyern mit den drei SBB-Testern verteilen: Anstatt das Freizeitangebot liess die
JUSO Sergio, Benoît und Beat das Angebot für die jüngere Generation testen und
schickte sie auf eine Tour im Schweizer Nachtnetz.

Das
Resultat ist ernüchternd: Wohnt man abseits der hoch frequentierten
Ausgangsmetropole Zürich, wird das Nachtnezt immer dünner. Trotzdem zahlt man
dort wie in Zürich einen Zuschlag auf die späten Züge – eine Ausnahmeregel, die
völlig willkürlich ist. Leider wird wohl auch die neue Verkehrsministerin Doris
Leuthard nichts daran ändern: Kaum im Amt beschloss sie dass der öffentliche
Verkehr sich in Zukunft viel
stärker selbst finanzieren müsse. Die Folgen sind
steigende Billet- und Abonnementspreise,
welche vor allem Jungendliche und sozial Schwache treffen werden.

Aktionen für einen guten ÖV

Die JUSO
aber ist der Meinung, dass alle Zugang zu einem
gut ausgebauten ÖV-Netz haben müssen und
fordern daher diese Woche in Aktionen in der
ganzen Schweiz einen Ausbau des Nachtnetzes, die Abschaffung des
Nachtzuschlages, den Verbleib des ÖV in staatlicher Hand, die Abschaffung der 1.
Klasse, aber auch einen schnelleren Ausbau des Langsamverkehrs in allen
Städten.

Die Aktionen werden von einem Flyer
mit den Forderungen und einem Sujet der SBB-Tester Sergio, Benoît und Beat beim
Testen des Nachtzetzes begleitet:

Flyer Vorne

Flyer Hinten

Kommentare sind geschlossen.