Steuerbefreiung wegkicken!

Die JUSO reichte heute in
Bern die zusammen mit Solidar Suisse lancierte Petition „Schluss mit
Steuerbefreiung für die FIFA” mit über 10‘500 Unterschriften ein. Die
Einreichung fand unter dem Motto “Steuerbefreiung wegkicken” statt, die JUSO hat in diesem Rahmen um die 50 Fussbälle Richtung Bundeshaus gekickt.

Über 10‘500 Personen haben die
Petition mit der Forderung der Aufhebung der Steuerprivilegien für die FIFA an
Bundesrat und Parlament unterschrieben. Die FIFA hat für die Finanzperiode
2007-2010 gemäss Finanzbericht 2008 und 2010 Ertragssteuern in der Höhe von ca.
3 Millionen Franken bezahlt. Wäre sie wie ein normales KMU besteuert worden,
hätte sie allerdings 180 Millionen Franken bezahlen müssen!

David Roth, Präsident der JUSO Schweiz
meint: «Die FIFA ist ein milliardenschwerer Geldesel, ihre obersten Manager
gönnen sich fürs vergangene Jahr einen Bonus von 50 Millionen Franken. Dass sich
diese Organisation noch als ‘gemeinnützig’ bezeichnet, ist einfach nur
lachhaft.”

“Die FIFA
hat sich in Südafrika bei der WM 2010 von allen Steuern befreien lassen – mit
dem Argument, sie sei in der Schweiz steuerpflichtig. Für die Fifa resultierte
eine Gewinn von 2,35 Milliarden Franken – für Südafrika ein Verlust von 3
Milliarden. Dieses Geld fehlt nun in Südafrika für den Kampf gegen Armut”,
empört sich Hans-Jürg Fehr, Präsident von Solidar Suisse.

Die Privilegierung des
Weltfussballverbandes FIFA als „gemeinnützige Organisation” ist angesichts der
anhaltenden Korruptionsskandale, Bestechungsvorwürfe und Ignoranz gegenüber von
Menschen- und Arbeitsrechten nicht mehr zu rechtfertigen.

Mehr Informationen zur Petition: www.fifawatch.ch

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