JUSO verurteilt Räumung und Polizeigewalt

Heute Morgen hat die Räumung von Occupy Lindenhof begonnen. Die JUSO Schweiz ist sehr enttäuscht, dass der Stadtrat von Zürich wenig Demokratieverständnis zeigt. Wir verurteilen zudem die gewaltsamen Übergriffe der Polizei auf friedliche Demonstranten.

Die JUSO Schweiz bedauert sehr, dass der Stadtrat Daniel Leupi die Verordnung zur Benützung des öffentlichen Grundes über die Grundrechte Meinungs- und Versammlungsfreiheit stellt. Insbesondere weil sich die Lindenhof-BesetzerInnen stets kooperativ und friedlich verhalten haben.

Stadtrat räumt für Reiche

Der Stadtrat hat am 17. Oktober bereits den Paradeplatz geräumt, damit sich die Banker dem Dialog entziehen und weiterhin ungestört ihren ausbeuterischen Machenschaften nachgehen können. Nun wird der BürgerInnen-Protest ganz erstickt. Das alles, um den reichen Bevölkerungsteilen einen Gefallen zu tun. Um der gesamten Bevölkerung einen Gefallen zu tun, sollte der Stadtrat von Zürich sich dagegen endlich für die gesetzlichen Grundlagen für eine Räumung der Goldküste stark machen. Dort leben ganz wenige Menschen auf ganz grossem Raum. Und dort leben jene, die sich auf Kosten aller anderen bereichern.

 

Unverständliche Gewalt seitens der Polizei

Obwohl die BesetzerInnen bei der Auflösung sich auch nach Aussagen der Polizei ausnahmslos friedlich verhielten, kam es zu teilweise massiven Übergriffen seitens der Polizei. Zwei Besetzer wurden von den Polizisten blutig geschlagen, am Boden entlang geschleift und andere mit Pfefferspray attakiert. Mehrere Polizisten rieben zudem in hinterhältiger Manier den Protetierenden Pfefferspray in die Augen, welchen sie zuvor auf ihre Handschuhe aufgetragen haben.

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