Vasella will die JUSO mundtot machen! SMS-Spendeaktion gegen Vasella

Die JUSO ruft in ihrem Prozess gegen Multimillionär Vasella zur Mithilfe
der Bevölkerung auf, um die Gerichtskosten berappen zu können.

Vor einem Jahr reichte der
Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella eine Anzeige wegen
Persönlichkeitsverletzung gegen die JUSO ein. Stein des Anstosses war ein
JUSO-Plakat mit der Überschrift „Abzocker zieht euch warm an”, welches nach dem
Zustandekommen der 1:12-Initiative veröffentlicht wurde.

Dieser Versuch, die JUSO auf juristischem Weg
mundtot zu machen, ist in erster Instanz vor dem Badener Bezirksgericht leider
geglückt. Das Gericht hat ihm rechtgegeben und der JUSO die Anwalts- und
Verfahrenskosten von 22’000 Franken aufgebürdet. David Roth, Präsident der JUSO
Schweiz:„Wir akzeptieren nicht, dass er aus reiner Habgier 2000 Menschen
entlassen und Millionen verdienen kann, und uns dann juristisch verfolgt, wenn
wir dies kritisieren.” Die JUSO wird das Urteil deshalb auf jeden Fall
weiterziehen.

Während Novartis-Chef Vasella in gerade mal einem
Tag 22’000 Franken verdient, kann die JUSO nicht auf Millionenreserven
zurückgreifen. „Vasella ist mächtig und hat Geld. Wir aber setzten auf die
kleinen Leute, die uns im Prozess gegen Vasella unterstützen”, so Mattea Meyer,
Vize-Präsidentin der JUSO Schweiz. Deshalb ruft die JUSO zu einer SMS-Spende
gegen Vasella auf: mit einem SMS „Vasella 5″ an 339 werden fünf Franken an die
Prozesskosten gespendet – dafür sind 4400 Menschen nötig.

David Roth, Präsident der JUSO Schweiz: „Wir
rechnen damit, dass wir das nötige Geld zusammenkriegen. Die Menschen haben es
satt, dass sich ein paar wenige immer mehr nehmen und nun sogar die
Meinungsfreiheit für sich kaufen können.”

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