Erfolgreiche Jahresversammlung der JUSO Schweiz

Vom 17. bis zum 18. März fand die diesjährige JV der Schweizerischen JungsozialistInnen im Kulturzentrum Progr in Bern statt. Die JUSO verabschiedete dabei ein Papier für eine neue sozialistische Demokratie. Zudem hat die Basis den Prozess für die Ausarbeitung einer neuen Initiative angestossen. Die Geschäftsleitung und das Präsidium wurden wiedergewählt.

Demokratiepapier

Das Interesse seitens der Parteimitglieder war immens. Insgesamt 300 GenossInnen fanden dieses Wochenende den Weg in das Kulturzentrum Progr in Bern um dort ein dicht gedrängtes Programm zu bestreiten. Im Zentrum der Jahresversammlung stand neben den politischen Tagesgeschäften die Verabschiedung eines Papiers zum Thema Demokratie. Insgesamt waren von verschiedenen Gruppen innerhalb der Partei drei Papiere ausgearbeitet und zu diesen 190 Anträge verfasst worden. Die mehrstündigen und manchmal hitzigen, jedoch immer fairen Diskussionen sprechen für sich, was den Willen zu Partizipation und Demokratie innerhalb der JUSO angeht.

Prominente Gäste

Höhenpunkte waren auch die Reden von JUSO-Nationalrat Cédric Wermuth und SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Abends wurde auch die traditionelle Podiumsdiskussion ausgerichtet, welche von vielen auch als das linke Albisgeütli bezeichnet wird. Die diesjährigen TeilnehmerInnen, die SP-Nationalrätin Jacqueline Badran, JUSO-Präsident David Roth, Martin Weder von Economiesuisse und der ehemalige SVP-Nationalrat Thomas Fuchs massen sich verbal auf einem spannendem Podium über die politischen Herausforderungen 2012.

Die Geschäftsleitung ist mit dem Ausgang der diesjährigen Jahresversammlung und vor allem auch mit dem letzten Jahr mehr als zufrieden: Nach einem fulminanten Wahljahr mit beständigem Mitgliederzuwachs kann sich die JUSO nunmehr nicht nur als aktivste sondern auch als wählerstärkste Jungpartei bezeichnen. “Die über 600 Neumitglieder sind der Beweis, dass wir den Nerv der Zeit treffen und dass Solidarität, Gerechtigkeit und Toleranz die Werte der Zukunft sind.” meint David Roth.

Neue Initiative

Mit grossem Mehr hat die Jahresversammlung beschlossen, eine neue Initiative in Angriff zu nehmen. Bis im Mai soll über den Inhalt entschieden werden. Die JUSO hat mit der 1:12-Initiative bewiesen, dass sie in eigener Kraft eine nationale Volksinitiative sammeln kann, dieses Engagement unzähliger Mitglieder und AktivistInnen will die JUSO auch in Zukunft für eine demokratischere Schweiz einsetzen.

Parteispenden

Die JUSO-Delegierten haben zudem eine Resolution zuhanden der SP Schweiz verabschiedet, die klare Regeln für die Entgegennahme von Firmenspenden verlangt. Im von der Geschäftsleitung vorgeschlagenen Papier verlangt die JUSO, dass die SP kein Geld von Firmen entgegennimmt, die auf ausbeuterische oder illegale Weise Profit machen. Gelder von Firmen wie der CS sollen direkt an Hilfswerke gespendet werden.

Alle verabschiedeten Dokumente sind in den nächsten Tagen auf der Homepage der JUSO Schweiz einsehbar.

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