Rütli: SGG und Behörden bleiben tatenlos und machen sich mitschuldig

Auf dem Rütli fand heute die grösste Neonazidemo der Schweiz statt. Die Kantone Schwyz und Uri, aber auch die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) haben sich mutlos und unverantwortlich gezeigt.

Mit 200 Teilnehmenden, war die heutige Neonazi-Kundgebung der grösste Aufmarsch seit der Sempacher Schlachtfeier im Jahr 2009.

Anders als in Deutschen Städten schauen hier die Behörden tatenlos zu und zeigen keinerlei Zivilcourage. Nicht einmal die rechtlichen Mittel wurden ausgeschöpft, um die Demonstration zu verhindern. Wer dem Faschismus aber nicht entschlossen entgegentritt, macht sich mitschuldig. Jetzt ist es an der Zivilgesellschaft, Verantwortung zu übernehmen. Die JUSO Schweiz fordert alle demokratischen Kräfte auf, diesen Aufmarsch im nächsten Jahr zu verhindern.

Die JUSO Schweiz ist sich bewusst, dass eine Gegendemonstration Kosten in der Höhe von mehreren hundertausend Franken verursachen wird. Aber offenbar setzen sich die Kantone Schwyz und Uri, sowie der SGG nur dann für die Menschlichkeit und gegen Faschismus ein, wenn sie über das Portemonnaie zu diesem Handeln gezwungen werden.

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