Zwei neue Vizepräsidentinnen

Die JUSO Schweiz hat an der heutigen Delegiertenversammlung Ursula Näf und Charlotte Gabriel als Vizepräsidentinnen der JUSO Schweiz gewählt. Die beiden Frauen sollen die JUSO in ihren jeweiligen Landesteilen die JUSO Schweiz gegen aussen und innen vertreten. Im Zentrum der DV stand zudem das Papier zur Bildungspolitik mit dem Titel “Bildung und Ausbildung für alle!” im Zentrum. Die JUSO Schweiz lehnt die unmenschliche Revision des Asylgesetzes, die Volkswahl des Bundesrates, sowie das Epidemiengesetz ab.

Wahlen Vize-Präsidium

Charlotte Gabriel (VD) und Ursula Näf (ZH) wurden zu Vizepräsidentinnen der JUSO Schweiz gewählt. Damit komplementieren sie das Präsidium gemeinsam mit David Roth. Beide haben bereits einen langjährigen Werdegang in der JUSO Schweiz hinter sich. Sie werden die JUSO Schweiz gegen innen und aussen repräsentieren und sind auch Ansprechpersonen für die Medien. Ein Foto des dreiköpfigen Präsidiums finden Sie hier.

Bildung und Ausbildung für alle!

Die JUSO Schweiz verabschiedete an ihrer DV ein Positionspapier zum Thema Bildung und Ausbildung. Das Papier finden Sie hier (die angenommen Änderungsanträge werden morgen Sonntag aufgeschaltet). Es setzt sich aus folgenden Kernpunkten zusammen:

– Zugang zur Bildung für alle: Kostenloser Unterricht auf allen Schulstufen, auch an der Uni, Leistungsniveaus statt Schultypen in der Oberstufe und anonyme Bewerbungsverfahren gegen Rassismus beim Lehrstellenverfahren.

– Kein Bildungssystem, das nur auf Leistung getrimmt ist: Abschaffung der Noten in der Primarschule, Abschaffung des Numerus Clausus.

– Eine liberale, offene und freiheitliche Schule: Abschaffung des Religionsunterrichts, alle Formen der Sexualität, Nachhaltigkeit, Rassismus und Sexismus müssen auf allen Stufen thematisiert werden, Zugang der Gewerkschaften an Berufsschulen.

Parolenfassung

Die Delegiertenversammlung hat zudem die Parolen zu drei nationalen Vorlagen gefasst. Die unmenschliche Asylgesetzrevision wird einstimmig mit 122 Stimmen abgelehnt. Etwas umstrittener war die Volkswahl des Bundesrates. Es setzte sich jedoch mit 81 zu 19 die Meinung durch, dass eine Volkswahl ohne transparente und geregelte Kampagnenfinanzierung nicht praktikabel ist. Für das Epidemiengesetz beschlossen die Delegierten mit 87:9 Stimmen die Ja-Parole.

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