Schluss mit astronomischen Lohnverhältnissen!

Am Sonntagmorgen haben wir mit der JUSO Zürich mit einer Aktion am Planetenweg auf dem Üetliberg die Absurdität der Löhnverhältnisse bei den Topmanagern aufgezeigt. Statt dem Gestirne des Universums waren jeweils die Löhne der grössten Schweizer Abzocker im richtigen Verhältnis dargestellt.

Während man zu Beginn des Planetenwegs bei der Sonne mit dem Mindestlohn von 4000.- noch auf dem Boden bleibt, ist der Lohn bei Vasellas Pluto bei 42 Millionen. Auf dem Weg läuft man aber auch an unbekannteren, jedoch nicht minder gierigen Abzockern wie Bruno Pfister von Swisslife mit immerhin 4 Millionen Lohn oder Severin Schwan von Roche mit fast 15 Millionen vorbei. Die Aktion macht hervorragend deutlich, wie unglaublich weit sich einige wenige Abzocker mit ihren Bezügen mittlerweile von der Realität der restlichen Arbeitnehmenden entfernt hat.

Die Lohnverhältnisse in der Schweiz haben in den letzten Jahren absurde Ausmasse erreicht.  Während die meisten Menschen in der Schweiz hart arbeiten und gerade mal genug zum Leben verdienen, zocken Manager wie Limberger von OC Oerlikon und Marcel Ospel auf dem Rücken aller anderen die Menschen ab. Die 1:12-Initiative ist das geeignetste Mittel gegen solche Lohnexzesse. Eine Lohnbandbreite von 1:12 im selben Unternehmen bekämpft die Abzockerei in der Schweiz wirksam. Vizepräsidentin der JUSO Schweiz, Ursula Näf, stellt klar: „Wir dürfen es uns nicht bieten lassen, dass sich ein paar Abzocker wie im Selbstbedienungsladen aufführen. Damit nehmen sie sich einen immer grösseren Teil davon, was wir zusammen erarbeitet haben! Gemeinsam müssen wir festlegen, was ein gerechter Lohn ist. Das ist die Antwort auf die unglaublich masslose Bereicherung ein paar wengier!“

Trotz nicht allzu schönem Wetter hat die Aktion auf dem – immerhin 7km langen Planetenweg – Spass gemacht und wurde von vielen Besuchern gesehen. Weil jedoch schon bald wieder dunkle Wolken aufzogen, haben uns nach der Aktion rasch ins trockene gerettet. Eins aber ist klar: In diesem Abstimmungskampf werden wir erfolgreich Vollgas geben – egal bei welchem Wetter. Ich freue mich darauf!

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