Ostern in der JUSO: work hard, party hard

Nicht nur der Sommer, auch Ostern ist in der JUSO Lager-Zeit. Zum ersten Mal fanden dieses Jahr gleich vier sektions- und regionenübergreifende Osterlager in der ganzen Schweiz statt. Dabei wurde selbstverständlich ordentlich gefeiert – doch auch die Bildung kam nicht zu kurz. Hier die Berichte aus den vier Lagern.

St. Gallen, Graubünden und Appenzellerland

von Anna Viola Bleichenbacher

Zum ersten Mal führten die Ostschweizer JUSO-Sektionen in dieser Konstellation ein gemeinsames Osterlager durch. Sargans an der Grenze zwischen Graubünden und St. Gallen eignete sich hierzu perfekt.

Unser Lager begann am Freitag mit einem stärkenden Znacht, denn der Abend sollte noch lange werden: nach ausgiebigem Powerpoint-Karaoke wurde bis tief in die Nacht geplaudert und diskutiert.

Am Samstag gingen dann die WSWS-Workshops (WSWS: Warum sind wir Sozialist_innen?) in eine erste Runde: Was ist eigentlich der Inbegriff des Kapitalismus? Wie sieht unsere Utopie einer sozialistischen Welt aus? Was genau ist eine Hegemonie? Und wofür steht der Sozialliberalismus? Den Abschluss machte ein politischer Filmabend – und natürlich die zweite Nacht voller Debatten und Meinungsaustausch bei dem einen oder anderen Bier.

Der Sonntag stand wiederum im Zeichen der politischen Bildung. Die WSWS-Workshops wurden bis zum Mittag abgeschlossen und am Nachmittag ging es mit einer Reihe von Weiterbildungen zu den Themen Mindestlohn, Erbschaftssteuer und Rhetorik weiter.

Bevor es dann am Montag ans Aufräumen und Putzen ging, tischte das Küchenteam noch einen ausgiebigen Brunch auf. Am Nachmittag neigte sich das Lager seinem Ende zu. Nach vier Tagen voller Bildung, Diskussionen und Genoss_innen ging es wieder zurück in Richtung St. Gallen, Chur oder Walenstadt.

Bis zum nächsten Mal!

Aargau und beide Basel

von Leona Klopfenstein und Jakob Lienhard

Die Obere Wechten, eigentlich ja auf solothurner Grund und Boden, aber gefühlsmässig halt doch irgendwo im Baselbiet – hier konnten wir vier wunderbare Tage verbringen. Wettermässig wurden wir einige Male ziemlich überrascht. Während der ersten Nacht fiel Schnee und so hatten wir eher das Gefühl, bald auf die Piste zu müssen, als in den WSWS.

Die nächtlichen Tanz- und Trinktiraden gehörten selbstverständlich genau so dazu wie das grandiose Essen und die unterschiedlichsten Workshops. Der morgendliche Run auf die zwei Duschen für 50 Teilnehmer_innen konnte nur mit einem hochbürokratischen Konzept umgangen oder wenigstens einigermassen gemässigt werden.

Fabian Molina hat sich auf seinem Riesenmarathon durch die ganze Schweiz ebenfalls bei uns blicken lassen, wenn auch nur für ein Zmittag. Auch Cédric Wermuth schaute vorbei und bereicherte uns mit einem Workshop, der rege besucht wurde.

Eine wunderschöne Zeit mit vielen schönen Erinnerungen, die bleiben!

Zürich, Thurgau und Schaffhausen

von Rafael Mörgeli

Am 21. April ging das Osterlager der JUSO Kanton Schaffhausen, Thurgau und Zürich in Wallisellen erfolgreich zu Ende. Neben Workshops über ÖV, Lehrlingspolitik, Rhetorik, Mindestlohn, Ukraine/Russland und dem WSWS I war Abwechslung und Spannung im politischen Programm vorprogrammiert. Doch natürlich kam Party nicht zu kurz, so wechselten sich angeregte Diskussionen, super Essen und feucht-fröhliche Stimmung ab.

Der Kings-Cup wurde passenderweise vom neune JUSO Präsident höchst persönlich ausgetrunken. Mehr als die Internationale wurde nur „Ole wir fahren in Puff nach Barcelona“ angestimmt.

Auch das Podium über die Beziehung Schweiz-Europa mit dem Thurgauer SVP-Ständerat Roland Eberle und Zürcher SP-Nationalrätin Jaqueline Fehr war einer der Höhepunkte des Lagers.

Nach dem Abendprogramm liessen wir dann am Sonntag am Lagerfeuer das Lager ausklingen. Das Osterlager war einmal mehr ein super Austausch zwischen den kantonalen Sektionen!

Camp romand

de Romain Pilloud

Le 17 mai 2014, 35 jeunes socialistes se sont retrouvés lors du camp romand, pour sa troisième édition. Cette année, le camp accueille des représentant-e-s de tous les cantons romands, belle diversité.

Divers workshops et formations ont été préparés, le but étant de se perfectionner, d’apprendre et de collaborer afin de mieux comprendre le monde politique qui nous entoure.

Une présentation de la caisse unique et du système de santé suisse nous ont permis de mieux cerner le sujet qui mérite particulièrement d’attention tant il est important. L’on retiendra que le système de santé dont la préoccupation première devrait être l’être humain, est passé depuis longtemps dans un système de business et de rentabilité… système que nous pouvons changer.

Nous avons également eu l’occasion d’apprendre à mieux cerner les médias, leur manière de fonctionner au quotidien, comment les appréhender et garder contact avec eux. Une aubaine qui fut complétée par un entraînement aux débats, face à un adversaire et devant une caméra : un bel apprentissage à mettre en pratique.

Cette année encore se sont rencontrés des JS aux yeux brillants de combattivité et prêts à partager des valeurs qui nous sont à toutes et tous inestimables. A l’année prochaine, camarades!

>> Einige Fotos aus den Lagern findest du hier.

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