Internationaler Einsatz für den Frieden

Am ersten Tag ihres Sommerlagers durfte die JUSO Schweiz die Vorsitzende der deutschen Jusos, Johanna Uekermann, die Vorsitzende der österreichischen SJÖ, Julia Herr, sowie den Generalsekretär der europäischen Jungsozialist_innen (YES), Thomas Maes, in Chandolin VS begrüssen. Es wurde beschlossen den Einsatz für den Frieden zu forcieren. Die JUSO Schweiz schlägt deshalb vor ein zweites Zimmerwalder Manifest zu verabschieden.

Neben einem Podium der prominenten internationalen Gäste mit JUSO-Präsident Fabian Molina am Samstagabend, wurde die internationale Lage erörtert. Johanna Uekermann, Julia Herr, Thomas Maes und Fabian Molina zeigten sich tief besorgt über die zunehmende Militarisierung und Kriegstreiberei sowie die bewaffneten Konflikte in Europa und weltweit. Sie zeigten sich entschlossen, den internationalen Kampf für Frieden und Demokratie sowie gegen gefährliche Formen von Nationalismus zu forcieren.

Die JUSO Schweiz schlägt deshalb eine Erneuerung des vom 5.-8. September 1915 in der Gemeinde Zimmerwald verabschiedeten Manifests gegen den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor. Im September 2015, 100 Jahre später, sollte in einem neuen europäischen Manifest klar gemacht werden: Krieg darf kein legitimes Mittel zur Konfliktlösung mehr sein. Die sozialdemokratischen Parteien Europas müssen sich mit aller Kraft gegen bewaffnete Auslandeinsätze, Aufrüstung und Kriegstreiberei stellen. Vielmehr soll klar gemacht werden: Für die europäische Linke sind humanitäres Völkerrecht, die Menschenrechte aber auch verstärkte internationale Kooperation und Diplomatie die Mittel zur Friedenssicherung. Die Linke muss aber auch bei den Ursachen ansetzen: Der entschiedene Kampf gegen die zunehmende ökonomische Ungleichheit ist der Schlüssel zur Verhinderung von Krieg.

JUSO-Präsident Fabian Molina: „Die JUSO als internationalistische Organisation wird sich in Zukunft verstärkt mit ihren Schwesterorganisationen gezielt für Frieden und Demokratie einsetzen.“

Kommentare sind geschlossen.