Drei Projekte für mehr Gerechtigkeit und Ja zum Frühfranzösisch

An ihrer heutigen Delegiertenversammlung (DV) in Sursee LU verabschiedete die JUSO ein Positionspapier zu den Landessprachen und beauftragte die Geschäftsleitung in einem basisdemokratischen Verfahren die vorgeschlagenen Projekte „Menschenrechte vor Profit-Gier!“, „50/50-Initiative“ und „Migration“ für die Delegiertenversammlung vom 18. Oktober zu konkretisieren.

An ihrer heutigen Versammlung diskutierten die Delegierten über 15 Vorschläge zum nächsten nationalen JUSO-Projekt. Nach langer und engagierter Diskussion votierte die Versammlung für die Projekte „Menschenrechte vor Profit-Gier!“, welches Haftung von Schweizer Unternehmen im Ausland fordert, „Für die Demokratie am Arbeitsplatz und Wohlstand für alle (50/50-Initiative)“, das eine Mitbestimmung und eine Gewinnbeteiligung der Mitarbeitenden von 50 Prozent verlangt und „Migration“, das eine sichtbare Kampagne für die Rechte von Migrant_innen vorsieht. Die Geschäftsleitung hat nun den Auftrag diese Vorschläge bis zur DV vom 18. Oktober zu konkretisieren. An dieser Versammlung wird dann über die definitive Lancierung eines Vorschlages beschlossen.

Im verabschiedeten Positionspapier „Vereint in der Vielfalt: Die Landessprachen verteidigen, um den sozialen Zusammenhalt zu bewahren“ bekennt sich die JUSO klar zur Mehrsprachigkeit. Erste unterrichtete Fremdsprache muss eine Landessprache sein. Insgesamt ist der sprachlichen Vielfalt in Bildung, Politik und Bundesverwaltung Rechnung zu tragen, damit sich die Menschen auch in Zukunft in Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch ausdrücken können. Denn für die JUSO ist klar, dass Verständigung die Voraussetzung für Demokratie und Fortschritt ist.

In seiner Rede bedankte sich SP-Präsident Christian Levrat bei den JUSO-Delegierten für ihr grosses Engagement und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit im Hinblick auf die nationalen Wahlen in einem guten Jahr.

Kommentare sind geschlossen.