Den Rechten der Lernenden zum Durchbruch verhelfen!

An einer Medienkonferenz präsentierte die JUSO Schweiz heute ihre nationale Kampagne zum Schutz der Lehre und für die Rechte der Lernenden. An ihrer Jahresversammlung Ende März verabschiedete die JUSO ein ausführliches Positionspapier zum Thema. Die Forderung nach mehr Mitsprache, mehr Schutz und besseren Arbeitsbedingungen will die JUSO nun auf die politische Agenda setzen.

In ihrem Positionspapier „Mehr Demokratie: Der Weg zu einer besseren Berufslehre“ macht die JUSO klar, wo Handlungsbedarf für eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung besteht. Konkret fordert die JUSO etwa eine bessere Kontrolle der Lehrverhältnisse durch die Kantone, einen Mindestlohn für Lernende und Praktikant_innen, das Recht eine Anschlusslösung nach der Lehre oder mindestens zwei bezahlte Stunden pro Woche zum Lernen und Arbeiten für die Berufsschule. „Die etablierte Politik begegnet diesem Mangel an Demokratie insgesamt und dem fehlenden Schutz der Lernenden mit Schweigen. Seit Einführung des Berufsbildungsgesetzes vor mehr als zehn Jahren ist für die Interessen und den Schutz der Lernenden so gut wie nichts mehr gemacht worden“, erläuterte JUSO-Präsident Fabian Molina.

„Innerhalb der kommenden Monate wird die JUSO Schweiz zusammen mit ihren Kantonal- und Regionalsektionen an den Berufsschulen 25‘000 Unterschriften sammeln und so dazu beitragen, dass die Kampagne in jedem Ecken der Schweiz auf Aufmerksamkeit stösst“, erklärte JUSO-Vizepräsidentin Hanna Bay an der Medienkonferenz den Einsatz der JUSO. Unter www.fight-for-your-rights.ch wird der Stand der Kampagne laufend aktuell dargestellt.

Sandra Achermann, Yoann Péclard und Marcel Molard, die alle eine Lehre absolvierten, berichteten an der Medienkonferenz über ihre Erfahrungen. Ihre Berichte machen klar, dass der Kampf für eine Verbesserung der Berufslehre dringend nötig ist.

Die gesamte Medienmappe finden Sie hier.

Kommentare sind geschlossen.