Fight for your rights!

An einer Medienkonferenz wurde heute Montag die nationale Kampagne zum Schutz der Lehre und für mehr Rechte für Lernende lanciert. Unter www.fight-for-your-rights.ch sind die Infos zur Kampagne ab sofort aufrufbar. An ihrer Jahresversammlung Ende März wurde von den Delegierten ein ausführliches Positionspapier zum Thema verabschiedet. Die Forderung nach mehr Mitsprache, mehr Schutz und besseren Arbeitsbedingungen wollen wir nun auf die politische Agenda setzen.

Im Positionspapier „Mehr Demokratie: Der Weg zu einer besseren Berufslehre“ machen wir klar, wo Handlungsbedarf für eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung besteht. Konkret etwa eine bessere Kontrolle der Lehrverhältnisse durch die Kantone, einen Mindestlohn für Lernende und Praktikant_innen, das Recht eine Anschlusslösung nach der Lehre oder mindestens zwei bezahlte Stunden pro Woche zum Lernen und Arbeiten für die Berufsschule. Die etablierte Politik begegnet diesem Mangel an Demokratie insgesamt und dem fehlenden Schutz der Lernenden mit Schweigen. Seit Einführung des Berufsbildungsgesetzes vor mehr als zehn Jahren ist für die Interessen und den Schutz der Lernenden so gut wie nichts mehr gemacht worden. In den kommenden Monaten sammeln wir 25‘000 Unterschriften, sind an den Berufsschulen und auf der Strasse präsent und sorgen so dafür, dass die Kampagne in jedem Ecken der Schweiz auf Aufmerksamkeit stösst.

Sandra Achermann, Yoann Péclard und Marcel Molard, die alle eine Lehre absolvierten, berichteten an der Medienkonferenz über ihre Erfahrungen. Ihre Berichte machen klar, dass der Kampf für eine Verbesserung der Berufslehre dringend nötig ist. Alle Referate findest du hier.

Kommentare sind geschlossen.