Tamara Funiciello ist neue JUSO-Präsidentin

An der heutigen ausserordentlichen Jahresversammlung der JUSO Schweiz in Zürich wurde die 26-jährige Tamara Funiciello zur neuen Präsidentin der JUSO Schweiz gewählt. Ebenfalls neu in die Geschäftsleitung wurden Kévin Buthey und Sebastian Werlen gewählt.

Der abtretende Präsident Fabian Molina verwies in seiner Abschiedsrede vor den 255 Delegierten auf die Stärken der JUSO: „Wir sind eine kleine Partei mit beschränkten Mitteln, die alleine gegen den rechten Zeitgeist kämpft. Aber dank Mut, Kreativität und Hartnäckigkeit haben wir in der Vergangenheit viel erreicht. Und das macht mir Hoffnung für die Zukunft!“

Im Anschluss wählten die Delegierten Tamara Funiciello aus Bern zur neuen JUSO-Präsidentin. Sie setzte sich mit 176:79 Stimmen gegen Samira Marti aus Ziefen (BL) durch. „Der grosse Vertrauensvorschuss der Delegierten in meine Kandidatur freut mich sehr. Nun gilt es, diesen Erwartungen gerecht zu werden.“, sagte die neue JUSO-Präsidentin.

Für die ebenfalls zurückgetretenen Hanna Bay und François Clément wurden Sebastian Werlen (JUSO Oberwallis) und Kévin Buthey (JUSO Waadt) neu in die Geschäftsleitung gewählt. Die JUSO wünscht Fabian Molina, Hanna Bay und François Clément alles Gute für ihre Zukunft. Die Delegierten dankten den abtretenden Mitgliedern der Geschäftsleitung mit stehenden Ovationen für die grossen Dienste an der Partei.

Zuvor schwor Nationalrätin Jacqueline Badran die Delegierten auf das bevorstehende Referendum zur Unternehmenssteuerreform III ein. Die JUSO wird sich mit aller Kraft gegen das ungerechte und schädliche Steuerdumping-Projekt wehren.

Schliesslich fasste die JUSO Schweiz die Parolen für die Abstimmungen vom 25. September. Einstimmig Nein sagen die Delegierten zum neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG), gegen das die JUSO das Referendum ergriffen hat und bei dem sie die Gegenkampagne leitet. Grundrechte und Freiheit dürfen nicht dem Sicherheitswahn zum Opfer fallen. Ja sagt die JUSO zur Initiative AHVplus., denn die AHV ist das sicherste und gerechteste Schweizer Sozialwerk, das insbesondere auch den Jungen zu Gute kommt. Ebenfalls Ja sagt die JUSO zur Initiative für eine Grüne Wirtschaft, die die längst überfällige Reduktion des Ressourcen-Verbrauchs vorantreiben will.

Kommentare sind geschlossen.