Ein weiterer Erfolg für die JUSO: Stadt Bern bekennt sich gegen Lohndiskriminierung

Am heutigen Frauen*kampftag hat der Berner Stadtrat einer Motion der JUSO mit 33 Stimmen zugestimmt. Diese beabsichtigt, den Frauen* in der Berner Stadtverwaltung einen freien 8. März zu gewährleisten.

Ziel der Motion ist es, ein Zeichen zu setzen, bis endlich die Lohngleichheit erreicht wird. Noch immer werden Frauen* systematisch diskriminiert: Bei gleichwertiger Leistung erhalten sie weiterhin weniger Lohn als Männer*. In der Stadtverwaltung beträgt dieser unerklärte Lohnunterschied weiterhin 1.8 %.

Tamara Funiciello, Stadträtin der JUSO Stadt Bern erklärt in ihrem Votum: „Seit über 37 Jahren warten wir auf Gerechtigkeit. Ein Recht, welches in der Verfassung verankert ist und so lange missachtet wurde, […] ist eine aussergewöhnliche Situation, welche eine entsprechende Lösung verlangt.“

Für die Arbeit der Stadtverwaltung, sowie für die ganze restliche Welt, sind Frauen* absolut notwendig – und genau dies will die JUSO mit dieser Motion demonstrieren. Der Stadt steht nun genau ein Jahr zur Verfügung, um die Umsetzung der Motion zu organisieren.

Mit diesem Beschluss setzt der Stadtrat heute ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für die Durchsetzung des Rechts auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

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