JUSO-Delegiertenversammlung im Zeichen von Migration und Kampfjets

An der heutigen Delegiertenversammlung der JUSO Schweiz in Luzern haben etwa 100 Delegierte einen Massnahmenplan zum Thema Migration verabschiedet und die Unterstützung für ein allfälliges Referendum gegen Kampfjets beschlossen. Zudem war die designierte SP-Nationalrätin Samira Marti zu Gast.

Die designierte SP-Nationalrätin Samira Marti betonte zu Beginn der Versammlung die Wichtigkeit der JUSO: „Die JUSO hat die Aufgabe, sich als konsequent linke und dank Tamara Funiciello auch konsequent feministische Jungpartei zu profilieren und so auch Druck auf die SP zu machen.“

An der Jahresversammlung 2017 hat die JUSO Schweiz ein Papier zum Thema Migration verabschiedet, in welchem unter anderem die uneingeschränkte Niederlassungsfreiheit und eine Abschaffung der Grenzen gefordert wurde. Nun hat die Delegiertenversammlung einen dazugehörigen Massnahmenplan angenommen. JUSO-Präsidentin Tamara Funiciello meint dazu: „Es ist wichtig, konkrete Aktionen im Bereich Migration aufzugleisen: Beispielsweise wird sich die JUSO nun für eine Urban Citizenship einsetzen und Bildungsangebote zum Thema erarbeiten.“

Am späteren Nachmittag verabschiedeten die Delegierten eine Resolution zum Thema Kampfjets. Sollte es zu einem Referendum kommen, wird die JUSO dieses unterstützen. Ausgaben in Milliardenhöhe, während bei der AHV das Geld fehlt, sind inakzeptabel.

Freilassung für pakistanische Gewerkschaftsaktivisten gefordert

Am 22. und 23 April wurden in Karachi (Pakistan) sieben Gewerkschaftsaktivisten verhaftet, welche JUSO-Aktivist*innen bei ihren internationalen Aktivitäten kennengelernt haben. Daraufhin wurde eine internationale Solidaritätskampagne mit Protesten vor pakistanischen Botschaften in ganz Europa organisiert. Dieser internationale Druck hat gewirkt: Gestern wurden die Gefangenen freigelassen. Für die JUSO Schweiz ist klar, dass internationalistische Politik enorm wichtig ist und auch ihre Wirkung erzielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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