JUSO erfreut über indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative

Heute Donnerstag hat der Nationalrat im Rahmen der Aktienrechtsrevision einen indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative angenommen. Zudem wurden auch – sehr marginale – Geschlechterquoten für Unternehmen angenommen. Beide Entscheide freuen die JUSO. 

Die Konzernverantwortungsinitiative entspricht einem Kernanliegen der JUSO: Schweizer Unternehmen müssen auch im Ausland Menschenrechte und Umweltstandards einhalten. Tamara Funiciello, JUSO-Präsidentin, meint: «Es ist 5 vor 12, dass Schweizer Konzerne an die Leine genommen werden. Es ist darum nur richtig, dass der Nationalrat diese Leine nun angezogen hat.»

Die äusserst knappe Annahme der sehr marginalen Geschlechterquoten von 20% für die Geschäftsleitung und zu 30% für den Verwaltungsrat kommentiert die JUSO-Präsidentin folgendermassen: «Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Das knappe Ergebnis zeigt, dass fast die Hälfte der bürgerlichen Nationalrät*innen möchte, dass die Schweiz ein Entwicklungsland in der Gleichstellungspolitik bleibt. Unser Ziel ist und bleibt mindestens 50% Frauen*!»

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