WEF-Demogesuch bewilligt

Das Gesuch der JUSO Schweiz für eine Kundgebung gegen das WEF in Davos wurde bewilligt. Gemeinsam mit anderen Organisationen und Bewegungen will die JUSO Schweiz ein Zeichen setzen gegen Rassismus, Sexismus und die Klimakatastrophe.

Wie die Gemeinde Davos heute in ihrer Medienmitteilung bekannt gegeben hat, wird am 24. Januar um 15:00 Uhr eine Platzkundgebung durchgeführt. Die JUSO Schweiz freut sich über den Entscheid und wird gemeinsam mit weiteren Organisation auf die Kundgebung mobilisieren. “Es braucht eine kritische Plattform gegen das Treffen der Reichsten und Mächtigsten. Gegen verfilzte Politik, für eine Politik der 99%!”, so Lewin Lempert, Vizepräsident der JUSO Schweiz. Im vergangenen Jahr wurde die Bewilligung abgelehnt, mit starkem Schneefall als Begründung.

Die Klimakatastrophe kommt in eilenden Schritten auf uns zu. Doch die Mächtigsten dieser Welt weigern sich, Massnahmen zu ergreifen. Der politische Handlungsbedarf ist jedoch dringend notwendig!”, so Lewin Lempert, Vizepräsident der JUSO Schweiz. Die aktuellen Proteste gegen die unverantwortliche Klimapolitik der Mächtigsten zeigen denn aus Sicht der JUSO auch, dass die Menschen nicht weiter zusehen wollen.

Am WEF werden unter anderem der US-Präsident Trump und der neu vereidigte Präsident Brasiliens Bolsonaro teilnehmen. “Rassismus, Sexismus und Klimaleugnung haben nichts verloren in der Schweiz – erst recht nicht an einem Treffen, das sogar staatlich subventioniert wird.”, so Julia Müller, Co-Präsidentin der JUSO Graubünden.

Gemeinsam wollen die Aktivistinnen und Aktivisten eine friedliche Kundgebung durchführen. Für eine solidarische und nachhaltige Zukunft!

 

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