Zweiter Tag JUSO-Jahresversammlung: Tamara Funiciello wiedergewählt

Am zweiten Tag der JUSO-Jahresversammlung in Bern, Bümpliz wurde Tamara Funiciello als Präsidentin bestätigt. Die JUSO stellt sich zudem hinter die aktuellen Klimastreiks und fordert ein Verbot von Kurzstreckenflügen und ein Verbot von fossilen Brennstoffen ab 2030.

Am Morgen des zweiten Tages fand ein Podium zur Zukunft der Sozialdemokratie in Europa statt, bei welchem SP-Präsident Christian Levrat, YES-Vizepräsidentin Michelle Rauschkolb und Kandidatin für das YES-Vizepräsidium Sara Costa teilgenommen haben. Im Anschluss fanden Gesamterneuerungswahlen der Geschäftsleitung, des Zentralsekretariats und des Präsidiums statt. Tamara Funiciello und Julia Baumgartner wurden als Präsidentin bzw. als Zentralsekretärin bestätigt. Aufgrund der Rücktritte von Laura Riget und Lewin Lempert wurden zudem mit Pauline Schneider (JUSO Neuenburg) und Nicola Siegrist (JUSO Zürich) zwei neue Geschäftsleitungsmitglieder gewählt.

 

Klare Forderungen zur Klimapolitik

Die JUSO hat heute eine Resolution angenommen, in welcher sie sich solidarisch hinter die aktuellen Klimastreiks stellt. Dabei will sich die JUSO mit Bildungsveranstaltungen, Diskussionsrunden und Podien dafür einsetzen, dass sich die Klimastreikbewegung inhaltlich weiterentwickelt. Dabei respektiert die JUSO die Unabhängigkeit der Bewegung und trennt die Anlässe klar von der Streikbewegung. JUSO stellt deshalb zusätzlich zu den beiden grossen Streikforderungen (Ausrufung des nationalen Klimanotstandes und Reduktion der Treibhausgase bis 2030 auf netto null) unter anderem folgende Forderungen auf:

  • Verbot von Kurzstreckenflügen (ausser in medizinischen Notfällen)
  • Massiver Ausbau des Nachtzugnetzes
  • Der Schweizer Finanzplatz muss bis 2030 aus allen fossilen Brennstoffen aussteigen
  • Verbot von fossilen Brennträgern ab 2030
  • Arbeitszeitverkürzung

Tamara Funiciello, JUSO-Präsidentin, kommentiert die Forderungen folgendermassen: „Ich unterstütze die Klimastreiks zu 100%. Es braucht nun dringend einen massiven Umbau unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, um die Klimakatastrophe noch aufhalten zu können.“

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