JUSO stellt klare Forderungen an Levrat-Nachfolge

SP-Präsident Christian Levrat hat heute Morgen nach elfjähriger Amtszeit seinen Rücktritt aus dem SP-Präsidium bekannt gegeben. Die JUSO dankt Christian Levrat für seinen Einsatz für die Sozialdemokratie und stellt klare Forderung an seine Nachfolge.

JUSO-Präsidentin Ronja Jansen erklärt: «Christian Levrat hat den massiven Rechtsrutsch anderer sozialdemokratischer Parteien nicht mitgetragen und hat die SP damit vor einem vergleichbaren Niedergang bewahrt. Dafür sind wir sehr dankbar.»

Trotzdem musste die SP bei den letzten Wahlen herbe Verluste einstecken. Diese zeigen, dass die SP einen Wandel braucht; sowohl personell, als auch strukturell. Nach der elfjährigen Präsidentschaft Levrats braucht es nun eine Verjüngung an der Parteispitze und eine erhöhte Sichtbarkeit der Frauen in der SP. Nur so können wir den gegenwärtigen Bewegungen auf der Strasse gerecht werden.

Die neue Parteispitze muss mutige Alternativen aufzeigen, statt faule Kompromisse zu verteidigen. Und sie muss langfristige Visionen präsentieren, statt nur bis zu den nächsten Abstimmungen zu denken.

JUSO-Präsidentin Ronja Jansen stellt klar: «Das neue Präsidium muss eine umfassende linke Alternative aufzeigen und den Bewegungscharakter der SP stärken. Nur so können wir die Menschen begeistern und die SP aus der Sackgasse führen.»

Die grosse Frage, welche die SP in den nächsten Jahren auf das politische Parkett bringen muss, ist jene nach unserem Wirtschaftssystem, denn dort liegen die Antworten auf die gegenwärtigen klima-, gleichstellungs- und verteilungspolitischen Fragen.

 

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