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#1: 25-Stunden-Woche

Leben wir, um zu arbeiten oder arbeiten wir, um zu leben? Das ist hier die Frage.

Der nächste grosse Kampf zwischen den Klassen wird sich auf dem Feld der Arbeitszeit abspielen. Es wird richtungsweisend sein, ob Profit oder Bedürfnis im Zentrum unserer Wirtschaft stehen soll. Wir müssen in diesem Kampf in die Offensive gehen. Wir müssen aufzeigen, wie eine Arbeitszeitflexibilisierung einzig in die Hände der Mächtigen spielt. Wir müssen dafür kämpfen, dass die steigende Profitrate in die Hände der bezahlt und unbezahlt arbeitenden Bevölkerung geht statt zu den Superreichen. Artikel ansehen

Für eine offensive Linke

Es ist 100 Jahre her, seitdem 250’000 Arbeiterinnen und Arbeiter dem Aufruf des Oltener Aktionskomitees folgten und auf die Strasse gingen. Damals wurden 9 Forderungen aufgestellt, wovon die meisten in den darauf folgenden Jahrzehnten umgesetzt wurden.

An der Jahresversammlung vom 17. und 18. März hat die JUSO Schweiz den 100. Jahrestag genutzt, um neun neue Forderungen zu stellen. Artikel ansehen

Für sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz!

Die Zahl der Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen müssen, war noch nie so hoch wie heute. In Kriegsregionen und in umliegenden Ländern sitzen Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Verhältnissen fest. Für besonders verletzliche Flüchtlinge wie etwa Frauen mit kleinen Kindern, alte oder kranke Menschen ist die Lage besonders prekär. Europa hat seine Grenzen zunehmend geschlossen. Artikel ansehen

Herzlose Bundesrätin – Menschen mit Behinderung gehen in der Schweiz zu oft vergessen

Text von Cem Kirmizitoprak, Inklusionsagent bei der Beratungsstelle für Inklusion und Mitglied der JUSO St. Gallen

Die SBB erhält neue Züge. Leider sind diese Züge nicht behindertengerecht, unter anderem sind die Rampen von Türe zu Perron für Rollstühle zu steil und die Türöffner sind aus dem Rollstuhl unmöglich zu erreichen. Bereits im November 2017 aber hat das Bundesamt für Verkehr eine Betriebsbewilligung für die Züge erteilt, obwohl die neuen Transportmittel für Menschen mit einer Behinderung nicht selbstständig benutzbar sind. Auch die zuständige Bundesrätin Doris Leuthard hat kein offenes Ohr für Inklusionsanliegen. Artikel ansehen

Die Zerschlagung des Service Public wird Menschen töten

Ein Blogtext von Pascal Pajic, Geschäftsleitungsmitglied der JUSO Schweiz

Schon seit Jahren bekommen wir sie zu spüren, national wie auch international: die rechte Hetze. Rechte Politiker*innen hetzen gegen alles, was nicht in ihr Weltbild passt, gegen alles, was «fremd» oder «ausländisch» ist, gegen alles, was das kleinkarierte Schrebergartendenken stört. Sie nehmen dabei kein Blatt vor den Mund und wettern um die Wette, dabei wird gedroht, beleidigt und das Niveau wird so tief unter die Gürtellinie getreten, dass es schmerzt. Artikel ansehen

Es ist 5 vor 12 für die Rettung der Medienvielfalt

Nein zur Zerstörung der Demokratie

Eine pluralistische Medienlandschaft ist von immenser Bedeutung für die Demokratie. Ohne funktionierende 4. Gewalt funktioniert die Demokratie nicht. Die SRG und die betroffenen Regionalmedien leisten einen nicht ersetzbaren Beitrag für unsere Demokratie und für den Zusammenhalt der Sprachregionen. Die NoBillag- InitiantInnen wollen die Gewaltenteilung, wie wir sie heute kennen, am liebsten zerstören. Artikel ansehen

Gewalt an trans Frauen*: «Ey, guck, da is ne Transe.»

Den Satz hat jede trans Frau* in ihrem Leben mindestens zehnmal gehört. In dem Satz steckt viel Abschaum: Das ganze Spektrum von Ablehnung, über unbefriedbare Neugierde bis hin zur Lust an der objektivierten Person gemischt mit einer Prise Privilegiertheitsdenken. Artikel ansehen

Frauen*rechte sind Menschenrechte!

Ein Blogbeitrag von Nadia Kuhn, Co-Präsidentin JUSO Zürich Oberland

„Ich kann das mit eurem scheiss Feminismus echt nicht mehr hören! Frauen* haben genau die gleichen Rechte wie Männer*. Jetzt gebt euch doch endlich mal zufrieden und seid still!“

Wir diskutieren im Deutschunterricht über Machtstrukturen in unserer Gesellschaft. Verschiedene Schüler*innen melden sich und erzählen von übergriffigen Situationen, die sie erlebt haben. Und dann dieser gebrüllte Satz meines Klassenkollegen, mit dem er uns in unsere Schranken weisst, uns den Mund verbietet und uns sämtliche unserer Erfahrungen abspricht. Eine Freundin wird später sagen, sie wolle sich nie mehr in der Klasse äussern. Artikel ansehen

Arbeitskampf in der Gig-Economy

Neue Formen der Beschäftigung erfordern neue Mittel der Organisierung. Von Beni Stückelberger

Stell dir vor, du möchtest die Belegschaft eines Betriebes organisieren, aber von den Arbeiter*innen kennt sich gegenseitig niemand. Genauso ist es uns ergangen, genauso ergeht es tausenden von Menschen in der Gig-Economy (der Begriff beschreibt eine neue Art der Wirtschaft, in der kleine Aufträge an eine Vielzahl von unabhängigen Freelancer*innen vergeben werden). Artikel ansehen

Rentenreform: weiteres Vorgehen

Wie ist das Abstimmungsergebnis aus Ihrer Sicht zu interpretieren?

Die Zahlen zeigen es klar: Die Schweizer Bevölkerung sagt «Nein» zur Erhöhung des Rentenalters und «Nein» zur Senkung des Umwandlungssatzes. Dies entspricht auch den Resultaten aus früheren Abstimmungen und ist somit auch nicht weiter überraschend.

Ausschlaggebend, und daher hier besonders wichtig zu erwähnen, war das eklatante «Nein» der Frauen*. Hätten die Frauen* 1971 das Stimmrecht nicht erkämpft, wäre die Vorlage wohl durchgekommen. Artikel ansehen