Kapital statt Arbeit besteuern

Die JUSO kämpft gegen Ungleichheit!

Das Resultat der neusten Oxfam-Studie ist so extrem, dass es schon fast unglaubwürdig ist: acht reiche, weisse Männer besitzen gleich viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit. Jeder einzelne von ihnen hat also so viel Vermögen wie 470 Millionen Menschen zusammengezählt.

Auch wenn unter diesen acht Super-Superreichen kein Schweizer (und schon gar keine Schweizerin) ist: Ungleichheit ist nicht nur ein globales Problem. Extreme Ungleichheit gibt es auch innerhalb Schweiz. Eine kleine Finanzelite wird reicher und reicher, während der Rest der Bevölkerung immer höhere Krankenkassenprämien und Mieten zahlen muss – obwohl die Löhne seit Jahrzenten stagnieren.

Schon bald besitzt in der Schweiz das reichste Prozent gleich viel wie der Rest der Bevölkerung zusammengezählt. Alleine die reichsten 300 Personen konnten ihr Vermögen im letzten Jahr um satte 20 Milliarden steigern.

Diese Entwicklung ist nicht naturgegeben. Dahinter stehen politische Entscheide: In den letzten Jahren wurden Löhne und Konsum, also die Lebensrealität von 99% der Menschen, immer höher besteuert. Dagegen wurden das Kapital und die Kapitaleinkommen immer stärker privilegiert: Dividenden müssen oft nicht mehr voll versteuert werden. Immer steuerfrei sind sogenannte Kapitalgewinne, also zum Beispiel Profite aus Aktienverkäufen. Die Unternehmenssteuern werden laufend gesenkt, was höhere Profite für die Aktionär_innen bedeutet.

Politische Entscheide haben die ungerechte Vermögenskonzentration verursacht, politische Entscheide können die Situation auch wieder umkehren. Darum wollen wir mit einer Initiative erreichen, dass Kapitaleinkommen endlich gerecht besteuert werden: Unsere Initiative wird die Privilegien des Kapitals aufheben und Kapitaleinkommen anderthalbfach besteuern. Mit den so generierten Mehreinnahmen sollen die Lohnabhängigen entlastet werden.

Unsere Initiative wird aber nicht einfach das Steuersystem ein wenig gerechter machen. Wir wollen endlich darüber reden, wer eigentlich profitiert in unserem Wirtschaftssystem. Woher kommen die Milliarden von Kapitaleinkommen? Geld arbeitet ja nicht. Menschen arbeiten. Für die Kapitaleinkommen in der heutigen Höhe gibt es letztlich keine Rechtfertigung. Die Arbeit vergangener Generationen war nötig, um das Kapital anzuhäufen. Die Arbeit der heutigen Generation erwirtschaftet die Rendite für die Superreichen. Damit muss Schluss sein und der gesellschaftlich erarbeitete Wohlstand muss endlich wieder der Gesellschaft zugutekommen – nicht nur ein paar Superreichen!

 

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