Klima

Der Klimawandel ist eins der grössten Probleme der Gegenwart. Doch statt den Klimaschutz in der Schweiz auszubauen, kauft das Schweizer Parlament die CO2-Reduktion lieber im Ausland ein. Um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen und fossile Brennstoffe im Boden zu belassen, können wir uns nicht auf freiwillige Zusagen verlassen. Wir brauchen verbindliche und durchsetzbare Regeln sowie klar definierte Grenzwerte für Treibhausgasemissionen. Auf allen Ebenen – lokal, national und regional – brauchen wir verbindliche Ziele.

Alleine in der Flugindustrie, einer der grössten CO2-Quellen, bieten sich für die Schweiz viele Möglichkeiten gegen den Klimawandel anzukämpfen. Kerosinsteuern, Mehrwertsteuer auf alle Flugtickets, spezielle Ticketsteuern, Vielfliegerabgaben und hohe Umweltstandards für Flugzeuge sind nur einige Beispiele.

Eine weitere Massnahme um den Flugverkehr zu bremsen wären Warnhinweise auf Werbungen für Flugreisen und andere Klimakiller, ähnlich wie für Tabakwaren. Entsprechende Vorlagen haben wir auch schon erstellt und können hier als Kleber bestellt werden.

In der Schweiz sind ausserdem viele Unternehmen ansässig, welche die Umwelt für Geld ausbeuten und von den tiefen Schweizer Unternehmenssteuern profitieren. Wir verleihen zum Ende des Jahres die Auszeichnung „Schmutzfink 2018“ an eins dieser Unternehmen.

Stimme jetzt unter umwelt.juso.ch ab, welches Unternehmen diese Auszeichnung am meisten verdient.