Vom irr sein

Erschienen im Magazin “doppelpunkt”

Wenn man Zeitungen liest, dann fragt man sich schon manchmal, ob man Kinder in diese Welt setzen will. Ich ertappe mich nicht selten dabei, wie ich mich frage, ob jetzt ich zu empfindlich bin, oder ob die alle spinnen. Artikel ansehen

Gleichstellung? Nicht unbedingt eine Priorität des Bundesrates

Der Bundesrat schlägt vor, das Impulsprogramm des Bundes zur Schaffung von familienergänzenden Betreuungsplätzen nicht weiterzuführen und gibt diese Verantwortung den Kantonen und Gemeinden ab. Dies entgegen des Vorschlags der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats, die finanziellen Mittel in der Höhe von 130 Millionen Franken für die nächsten vier Jahre zu sprechen. Artikel ansehen

#metoo

Ein Beitrag von Tamara Funiciello. Veröffentlicht auf gendercampus.ch

Es ist Ruhe eingekehrt. Blitzschnell und ohne viel Aufhebens kehrte die Ruhe ein. Der Status quo der westlichen Zivilgesellschaft wurde wiederhergestellt. Es ist alles wieder wie immer.
Das macht mich so wütend. Ich bin stocksauer! Artikel ansehen

#8: Staatsbürger*innenschaft für alle

Eigentlich sollte die Staatsbürger*innenschaft für alle eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Denn nichts wäre logischer, als dass jeder Mensch dort mitbestimmen darf wo er* oder sie* lebt. Wir nennen uns Demokratie obwohl rund 25% der erwachsenen Bevölkerung nicht stimmberechtigt ist. Artikel ansehen

#6: Boden verstaatlichen

Wer besitzt, befiehlt. Auf den Boden übertragen bedeutet das: Wer Boden besitzt, entscheidet über das Angebot an Wohnungen, die Höhe der Mieten, die Ansiedlung von Unternehmen, den Erhalt von Kulturland und Erholungsgebieten und streicht nicht zuletzt die Gewinne auf Boden ein. All das muss sich am Interesse der Allgemeinheit ausrichten und nicht an den Profitinteressen einiger weniger. Deshalb gehört der Boden unter demokratische Kontrolle. Artikel ansehen

#5: Gratis Gesundheits- und Bildungswesen

Die Gesundheit und die Bildung :  das sind  oftmals die zwei naheliegendsten Bereiche, die uns in den Sinn kommen, wenn wir vom Service public sprechen. Diese Verbindung kommt nicht von ungefähr. Denn diese Gebiete sind unabdingbare Voraussetzung für den Wohlstand einer Gesellschaft. Sicherzustellen, dass so viele Menschen wie möglich gesund bleiben und sich um diejenigen kümmern, die es nicht sind. Jüngere Generationen befähigen, eigenständig zu denken und sie zu aktiven Mitgliedern der Gesellschaft machen. Wir haben erkannt, dass diese Aufgaben auf keinen Fall zu vernachlässigen sind. Da der private Sektor, der profitorientiert ist, nicht geeignet ist, solche wesentlichen Dienstleistungen zu garantieren, sind diese Dienste weitgehend in den Bereich des öffentlichen Sektors übergegangen. Artikel ansehen

JUSO-Osterlager: Ein Reisebericht

4 verschiedene Osterlager, total an die 200 Teilnehmer*innen, 15 Stunden Zugfahrt zwischen den Lagern: Die JUSO ist an Ostern – einige wollen diesen christlichen Fleck im Jahr ja abschaffen, wie gemunkelt wird – in Höchstform. Wir, Tamara und Lewin, haben alle Lager besucht und mussten feststellen, dass die kulturellen Differenzen zwischen den einzelnen Lagern wohl zu gross sind, um eine gemeinsame Revolution zu starten. Artikel ansehen

#4: Armee abschaffen

“Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee.“ Diesen Satz schrieb der Bundesrat offiziell in die Abstimmungsunterlagen zur Armeeabschaffungsinitiative von 1989. Warum die Forderung nach einer Armeeabschaffung und dem damit verbundenen Widerstand gegen militaristisches Denken auch heute brandaktuell ist. Artikel ansehen