JUSO-Osterlager: Ein Reisebericht

4 verschiedene Osterlager, total an die 200 Teilnehmer*innen, 15 Stunden Zugfahrt zwischen den Lagern: Die JUSO ist an Ostern – einige wollen diesen christlichen Fleck im Jahr ja abschaffen, wie gemunkelt wird – in Höchstform. Wir, Tamara und Lewin, haben alle Lager besucht und mussten feststellen, dass die kulturellen Differenzen zwischen den einzelnen Lagern wohl zu gross sind, um eine gemeinsame Revolution zu starten. Artikel ansehen

#4: Armee abschaffen

“Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee.“ Diesen Satz schrieb der Bundesrat offiziell in die Abstimmungsunterlagen zur Armeeabschaffungsinitiative von 1989. Warum die Forderung nach einer Armeeabschaffung und dem damit verbundenen Widerstand gegen militaristisches Denken auch heute brandaktuell ist. Artikel ansehen

#3: Ökologischen Fussabdruck auf unter 1 Erde reduzieren

Mehr als dreimal die Erde wäre erforderlich, wenn alle wie die Schweizer Bevölkerung leben würden. So schreibt es das Bundesamt für Statistik. Eine Zahl, die es zu verändern gilt. Die JUSO ist auch dieser Meinung und hat deshalb an ihrer Jahresversammlung eine entsprechende Forderung verabschiedet. Artikel ansehen

#2: Volkspension

Die zweite der Generalstreik-Reloaded-Forderungen für das nächste Jahrhundert verlangt die Einführung einer Volkspension, mit dem Ziel allen finanzielle Sicherheit im Alter zu gewährleisten. Artikel ansehen

#1: 25-Stunden-Woche

Leben wir, um zu arbeiten oder arbeiten wir, um zu leben? Das ist hier die Frage.

Der nächste grosse Kampf zwischen den Klassen wird sich auf dem Feld der Arbeitszeit abspielen. Es wird richtungsweisend sein, ob Profit oder Bedürfnis im Zentrum unserer Wirtschaft stehen soll. Wir müssen in diesem Kampf in die Offensive gehen. Wir müssen aufzeigen, wie eine Arbeitszeitflexibilisierung einzig in die Hände der Mächtigen spielt. Wir müssen dafür kämpfen, dass die steigende Profitrate in die Hände der bezahlt und unbezahlt arbeitenden Bevölkerung geht statt zu den Superreichen. Artikel ansehen

Für eine offensive Linke

Es ist 100 Jahre her, seitdem 250’000 Arbeiterinnen und Arbeiter dem Aufruf des Oltener Aktionskomitees folgten und auf die Strasse gingen. Damals wurden 9 Forderungen aufgestellt, wovon die meisten in den darauf folgenden Jahrzehnten umgesetzt wurden.

An der Jahresversammlung vom 17. und 18. März hat die JUSO Schweiz den 100. Jahrestag genutzt, um neun neue Forderungen zu stellen. Artikel ansehen

Für sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz!

Die Zahl der Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen müssen, war noch nie so hoch wie heute. In Kriegsregionen und in umliegenden Ländern sitzen Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Verhältnissen fest. Für besonders verletzliche Flüchtlinge wie etwa Frauen mit kleinen Kindern, alte oder kranke Menschen ist die Lage besonders prekär. Europa hat seine Grenzen zunehmend geschlossen. Artikel ansehen

Herzlose Bundesrätin – Menschen mit Behinderung gehen in der Schweiz zu oft vergessen

Text von Cem Kirmizitoprak, Inklusionsagent bei der Beratungsstelle für Inklusion und Mitglied der JUSO St. Gallen

Die SBB erhält neue Züge. Leider sind diese Züge nicht behindertengerecht, unter anderem sind die Rampen von Türe zu Perron für Rollstühle zu steil und die Türöffner sind aus dem Rollstuhl unmöglich zu erreichen. Bereits im November 2017 aber hat das Bundesamt für Verkehr eine Betriebsbewilligung für die Züge erteilt, obwohl die neuen Transportmittel für Menschen mit einer Behinderung nicht selbstständig benutzbar sind. Auch die zuständige Bundesrätin Doris Leuthard hat kein offenes Ohr für Inklusionsanliegen. Artikel ansehen

Die Zerschlagung des Service Public wird Menschen töten

Ein Blogtext von Pascal Pajic, Geschäftsleitungsmitglied der JUSO Schweiz

Schon seit Jahren bekommen wir sie zu spüren, national wie auch international: die rechte Hetze. Rechte Politiker*innen hetzen gegen alles, was nicht in ihr Weltbild passt, gegen alles, was «fremd» oder «ausländisch» ist, gegen alles, was das kleinkarierte Schrebergartendenken stört. Sie nehmen dabei kein Blatt vor den Mund und wettern um die Wette, dabei wird gedroht, beleidigt und das Niveau wird so tief unter die Gürtellinie getreten, dass es schmerzt. Artikel ansehen